Der intrinsische Erkenntnisdrang der Forscher mag einem abgeklärten Journalisten fremd sein. Andrea Kamphuis

Christoph Butterwegge

Christoph Butterwegge

Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge lehrte bis August 2016 der Universität zu Köln; sein Schwerpunkt ist die Armutsforschung. 2005 trat Butterwegge aus Protest gegen die Große Koalition unter Angela Merkel aus der SPD aus. Zuletzt sind von ihm die Bücher „Armut in einem reichen Land“, „Krise und Zukunft des Sozialstaates“, „Armut im Alter“, „Reichtumsförderung statt Armutsbekämpfung“ und zuletzt „Armut“ erschienen. Für die Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland im Februar 2017 wurde Butterwegge von der Partei „Die Linke“ als Kandidat nominiert.

Zuletzt aktualisiert am 05.03.2017

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Ausgewählte Publikationen

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Überzeugende sozialpolitische Konzepte und wirksame Maßnahmen gegen Armut im Alter sind ein Kriterium, nach dem viele Bürger ihre Wahlentscheidung bei der kommenden Bundestagswahl treffen. CDU, CSU und SPD haben sowohl im Hinblick auf die Armuts- und Reichtumsberichterstattung, wie auch im Hinblick auf die Armutsbekämpfung versagt.

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Butterwegge: Sie vergessen die Schwächsten in Deutschland

Sie, werter Martin Schulz, beschränken Solidarität m.E. zu sehr auf die Mitte der Gesellschaft und fordern Gerechtigkeit für "hart arbeitende Menschen, die sich an die Regeln halten", wie das schon Bill Clinton tat, bevor er die US-amerikanische Sozialhilfe abschaffte.

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Lasst uns endlich über Armut sprechen

Bundespräsidenten-Kandidat der Partei DIE LINKE Christoph Butterwegge ist der Meinung, die Bundesregierung mache keine soziale Politik.

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Die Nahles-Rente

Die Ergebnisse der beiden „Rentengipfel“ im November 2016 dokumentieren die Kapitulation der Großen Koalition vor der Altersarmut. Auch die von Andrea Nahles vorgeschlagene „gesetzliche Solidarrente“, die einen zehnprozentigen Zuschlag auf die regional unterschiedlich hohe Grundsicherung darstellt, würde nur wenige Bezieherinnen und Bezieher aus der Armut herausführen. Die Summen sind zu gering.

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Die Gefahr der Ghettoisierung Deutschlands

Die Flüchtlingszuwanderung bleibt nicht ohne Folgen für die Armutsentwicklung in Deutschland. Es besteht die Gefahr einer dauerhaften ethnischen Unterschichtung unserer Gesellschaft und einer Ghettoisierung der Zugewanderten in Deutschland.

Kolumne

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Debatte

Die zerrissene Republik

Am kommenden Freitag beraten Bundestag und Bundesrat zum ersten Mal über die Erbschaftsteuerreform für Firmenerben – kapituliert die Politik vor den großen Unternehmerverbänden?

Debatte

Wer hat, dem wird gegeben

Entsolidarisierung, Erosion der Mittelschicht und Zerfall der Gesellschaft sind logische Folgen der aktuellen Politik.

Debatte

Hier ruht die Gerechtigkeit

Wer sich nicht rechnet, zählt auch nicht. In der Dauerkrise nimmt der Neoliberalismus sozialdarwinistische Züge an.

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