Nur von Gott kommt die wirkliche Revolution. Joseph Ratzinger

„Wasserknappheit wird kein Problem sein“

2,3 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Dabei müssen wir lediglich unser Wasser-Management verbessern. Mit dem Hydrologen Asit Biswas spricht Martin Eiermann über gefälschte UN-Statistiken und die Möglichkeiten, unsere Ressourcen effizienter zu nutzen.

The European: „Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.“ Sie benutzen ein Shakespeare-Zitat, um die globalen Ressourcenprobleme zu beschreiben?
Biswas: Das ist eines meiner Lieblingszitate. Auf der ganzen Welt sagen die Menschen: „Wir haben nicht genug Wasser, wir haben also eine Wasserkrise.“ Aber das Hauptproblem ist nicht die tatsächliche Wasserknappheit, sondern unser schlechtes Wasser-Management. Wenn wir das nicht verbessern, werden wir auch die Wasserknappheit nicht verringern können. Ich war im Herbst in Dubai; dort hat man mir gesagt: „Wir haben hier wirklich ein Problem.“ Meine Antwort darauf: „Natürlich habt ihr ein Problem, aber ihr habt genügend Wasser, wenn ihr es vernünftig nutzt.“ Der Wasserverbrauch pro Kopf ist in Dubai etwa dreimal so hoch wie in Hamburg – einer Stadt, die nicht unbedingt mit Wasserknappheit zu kämpfen hat. Wir haben viele unserer Probleme selbst verschuldet und jetzt weigern wir uns, die notwendigen Schlüsse zu ziehen. Es ist einfacher, die Schuld auf andere abzuwälzen.

„Der Ganges ist heute dreckiger als jemals zuvor“

The European: Der Nobelpreisträger Amartya Sen argumentiert, dass Hungersnöte fast nie durch fehlende Nahrungsmittel ausgelöst werden, sondern vor allem durch fehlende Möglichkeiten, Essen zu kaufen. Seine These: Die meisten Probleme sind in Wahrheit politischer oder wirtschaftlicher Natur.
Biswas: Dem stimme ich komplett zu. Wir können die Wasserprobleme der Welt mit den derzeit verfügbaren Technologien und mit vorhandenen Geldern lösen. China will in den kommenden zwanzig Jahren seinen landwirtschaftlichen Wasserverbrauch um 40 Prozent senken, ohne dabei Produktionseinbußen hinzunehmen. Das ist gut – aber es zeigt eben auch, wie ineffizient wir heute wirtschaften. Die zentrale Frage ist daher, wie wir vorhandene Ressourcen effizienter nutzen können.

The European: Lassen Sie uns konkret werden …
Biswas: Ich gebe Ihnen einmal ein Beispiel: Im Oktober 2012 hat der Oberste Gerichtshof in Indien eine Anfrage an die nationale Regierung und an vier Regionalregierungen gestellt, in der die Richter wissen wollten, warum der Jamuna-Fluss nach zehn Jahren Umweltpolitik und trotz Investitionen in Höhe von Hunderten Millionen Dollar immer noch so dreckig ist. In den 80er- und 90er-Jahren sind etwa 500 Millionen Dollar ausgegeben worden, um den Ganges zu säubern – und heute ist der Fluss dreckiger als jemals zuvor. Indien gibt jetzt 1,6 Milliarden Dollar für eine erneute Flussreinigung aus. Wir können aber davon ausgehen, dass der Ganges 2025 trotzdem dreckiger sein wird, als er es heute ist. All das sind Beispiele für verfehltes Management. Anscheinend lernen wir aber nichts aus unseren Fehlern.

The European: Wie viele Menschen weltweit haben denn momentan keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser?
Biswas: Das ist eine sehr wichtige Frage, die leider von zu wenigen gestellt wird. Die UN gibt offiziell an, dass „nur“ 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Das ist kompletter Unsinn. Ich habe keine Ahnung, wie die zu solchen Zahlen kommen, aber mich erinnert das an ein Zitat von Mark Twain: „Lügen, verdammte Lügen und Statistiken!“ Man muss lediglich nach Südasien schauen, dort leben 1,7 Milliarden Menschen. Ich wette, dass Sie mir keine einzige Stadt und kein einziges Dorf zeigen können, wo die Menschen wirklich Zugang zu sauberem Wasser haben. Die UN wirbt jetzt damit, dass ein Ziel der „Millennium Development Goals“ – der Zugang zu sauberem Wasser – schon drei Jahre vor der Deadline 2015 erreicht worden ist. Für mich ist das ein klarer Fall von Missbrauch von Statistiken. Die haben ganz einfach ihre Definition geändert. Ich glaube, dass etwa 2,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Durch Zahlenschieberei hat die UN diesen Wert auf ein Drittel gedrückt – das ist einfach traurig.

„Ban Ki Moon muss auf einem anderen Planeten leben“

The European: Welchen Grund soll die UN denn haben, ihre eigenen Statistiken zu fälschen?
Biswas: Ich war einer von drei Experten, die 1976 vorgeschlagen haben, dass die UN sich ein klares Ziel setzen sollte, um den Zugang zu Trinkwasser zu verbessern. Unser Denken war ganz einfach: „Zugang zu Wasser“ bedeutete, dass man Zugang zu einer Wasserquelle hatte, aus der man ohne Sorgen um die eigene Gesundheit trinken konnte. Außerdem haben wir „Wasseraufbereitung“ so definiert, dass man dreckiges Wasser so weit reinigt, dass es wieder in die Natur zurückgegeben werden kann, ohne für Umweltverschmutzung zu sorgen. In den frühen 80er-Jahren hat die UN-Vollversammlung dann das „Jahrzehnt des Wassers“ beschlossen. Leider sind unsere Definitionen dabei verändert worden und die Relevanz des Beschlusses ist damit verloren gegangen. Heute stellt Ban Ki Moon sich vor die Mikrofone und sagt, dass 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Der Mann muss auf einem anderen Planeten leben! Das von der UN vermittelte Bild ist so optimistisch wie falsch.

The European: Und wenn die Zahl einmal von der UN in die Welt gebracht wird, lässt sie sich nur schwer korrigieren.
Biswas: Wenn ich heute mit Staatschefs spreche, dann zitieren sie immer die UN-Statistik und sagen: „Sind wir nicht gut?“ Man kann Statistiken fälschen und Definitionen ändern, aber die Realität bleibt bestehen. Mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Mehr als drei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu guten Abwasser- und Klärsystemen. Die Stadt Delhi pumpt ihr gesamtes Abwasser einfach in den Jamuna. Mexiko-Stadt pumpt Abwasser ungefiltert das Mezquital-Tal herunter. Und beide Städte behaupten, sie hätten gute Abwassersysteme!

The European: Lassen Sie uns annehmen, dass Ihre Thesen stimmen. Lassen Sie uns annehmen, dass wir nicht mehr Geld ausgeben, keine neuen Brunnen bohren, sondern dass wir lediglich das Wasser- und Abwassermanagement weltweit verbessern. Wie deutlich lässt sich die Situation verbessern?
Biswas: Sie können die Zahlen sehr stark beeinflussen. Nehmen Sie Phnom Penh in Kambodscha: Im Jahr 1993 waren die Stadtwerke pleite. 73 Prozent des Wassers gingen ungenutzt verloren. Dann wurde ein Manager geholt, der zwar nicht viel über Wasser wusste, aber der intelligent war und das Problem lösen wollte. Wasser-Management ist keine große Kunst. Im Jahr 2000 machten die Wasserwerke Profit und jeder Haushalt hatte Zugang zu sauberem Wasser. 2005 war die Qualität sogar besser als die der Wasserwerke in London – und Wasser war trotzdem bezahlbar. Als die Wasserwerke als erstes kambodschanisches Unternehmen an die Börse gingen, haben die Aktien allein am ersten Tag um 49 Prozent zugelegt. All das ist trotz der technischen Hürden und der Korruption in Kambodscha passiert. Es gibt keinen Grund, warum so etwas in Kairo oder Delhi oder Lagos nicht auch möglich sein sollte.

The European: Immer wieder werden Forderungen laut, das Recht auf Wasser als Teil der allgemeinen Menschenrechte zu etablieren. Ein richtiger Schritt?
Biswas: Rechte beinhalten Pflichten und Verantwortung. Nur weil jemand sagt, dass Wasser ein Menschenrecht ist, heißt das noch lange nicht, dass die Menschen plötzlich Zugang zu sauberem Wasser haben. Und wenn das Recht auf Wasser bedeutet, dass Wasser nichts kosten darf, dann werden wir in hundert Jahren noch keinen universalen Zugang zu Trinkwasser haben. Wasser hat einen Preis, so niedrig er auch sein mag. In Singapur beispielsweise geben die Menschen etwa 0,5 Prozent des Durchschnittseinkommens für Wasser aus. Fragen Sie einmal auf der ganzen Welt nach, wie viel Geld für Strom ausgegeben wird – die meisten Menschen werden Ihnen die Höhe der Stromrechnung nennen und sich dann beklagen, dass sie zu viel bezahlen. Fragen Sie nach der Höhe der Wasserrechnung und kaum jemand wird Ihnen antworten können. Ein Grund, warum Amerikaner ihren Wasserverbrauch immer unterschätzen, ist, dass Wasser so billig ist.

The European: Funktionieren marktbasierte Ansätze?
Biswas: Diese Debatte wird sehr dogmatisch geführt. Der chinesische Führer Deng Xiaoping hat mir einmal gesagt, dass es keinen Unterschied mache, ob die Katze weiß oder schwarz ist, solange sie Mäuse fängt. Das sehe ich genauso. Es ist egal, ob die Wasserversorgung durch private oder öffentliche Unternehmen sichergestellt wird, solange der Prozess effizient abläuft und der Preis bezahlbar bleibt. Zwei der effizientesten Wasserwerke weltweit sind in öffentlicher Hand: in Singapur und Tokio. Und auch einige der ineffizientesten Unternehmen sind öffentlich – in Indien gehen in vielen Städten fünfzig Prozent des Wassers durch kaputte Leitungen verloren, das Management ist schlecht, die Politik mischt sich laufend ein. Ich glaube: Der öffentliche Sektor ist nicht notwendigerweise schlecht, und der private Sektor ist nicht automatisch effizienter.

„Wer im Westen Wasser aus Flaschen trinkt, sollte sich einen Psychologen suchen“

The European: Geht es denn nur um falsches Management – oder geht es nicht vielmehr um Inkompetenz und um den Einsatz von Wasser als Machtinstrument?
Biswas: Viele Probleme haben mit Wasser gar nichts zu tun, sondern mit dem politischen System. In Mexiko sind Beamte der Wasserwerke im Schnitt nur 18 Monate in ihrem Job. In Indien sind es zwischen 30 und 36 Monate. Die Wasserwerke werden von Beamten geleitet, die keine Ahnung von ihrem Job und kaum Erfahrung haben. Sie wissen, dass ihre Amtszeit begrenzt ist und dass sie die Umsetzung neuer Ideen wahrscheinlich nicht mehr erleben werden. Es gibt also starke Anreize dafür, einfach den Status quo weiter beizubehalten. Das muss sich ändern. Gut wäre, wenn Management-Aufgaben auch wirklich von fähigen Managern übernommen würden, die sich für ihre Arbeit verantwortlich fühlen und sich dafür auch verantworten müssen. Das ist eine große Herausforderung.

The European: Bei vielen Ressourcen gibt es zusätzlich ein moralisches Dilemma: Je mehr wir im Westen verbrauchen, desto stärker sind andere Regionen benachteiligt. Ressourcengerechtigkeit ist oftmals auch eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit. Auch im Fall von Wasser?
Biswas: Wasser ist eine lokale Ressource. Es ist kompliziert, Wasser von einem Land in ein anderes zu transportieren und aufgrund des niedrigen Preises lohnt sich so ein Transport selten. Auch politisch ist das schwierig.

The European: Ein Problem in Entwicklungsländern scheint trotzdem zu sein, dass Wasser vielfach benutzt wird, um Kleidung für den Export zu produzieren, um Export-Landwirtschaft zu betreiben, um Coca-Cola abzufüllen. Lokale Wasservorräte kommen nicht unbedingt der lokalen Bevölkerung zugute.
Biswas: Wir sollten uns an eine Tatsache erinnern, die viele Menschen aus dem Auge verlieren: Ressourcen wie Kohle oder Öl lassen sich nicht recyceln. Man kann sie einmal benutzen und das war’s dann. Wasser dagegen kann immer wieder genutzt werden, solange man die richtigen Management-Praktiken anwendet. Es gibt Schätzungen, dass jeder Tropfen Wasser aus dem Colorado River in den USA siebenmal genutzt wird. Wenn wir das wirklich forcieren, ließe sich diese Zahl auch auf 15 oder 20 steigern. Wasser ist nur deshalb knapp, weil wir es nicht schaffen, diese Mehrfachnutzung durch gutes Management umzusetzen.

The European: Ist es denn wirklich ein Zeichen guten Managements, wenn beispielsweise das Abfüllen von Softdrinks Priorität vor dem Wasserbedarf der Bevölkerung hat?
Biswas: Die Menge des Wassers, das in Flaschen abgefüllt wird, ist weltweit ziemlich gering: weniger als 0,005 Prozent. In Entwicklungsländern ist diese Form von Trinkwasser oftmals unverzichtbar, weil Wasserflaschen die einzige Form sauberen Trinkwassers darstellen. Wer aber im Westen Wasser aus Flaschen trinkt, sollte sich einen Psychologen suchen. Warum? Weil in allen europäischen Ländern strengere Kontrollen für Leitungswasser gelten als für Trinkwasser. Man bezahlt einen Euro oder mehr pro Flasche, wenn man für das gleiche Geld tausendmal mehr Wasser in besserer Qualität haben könnte.

The European: Wasser aus Flaschen schmeckt besser?
Biswas: Das könnte stimmen. Aber machen wir doch einfach einen Test: Nehmen Sie eine Flasche und füllen Sie sie mit Leitungswasser. Stellen Sie die Flasche dann eine Nacht ohne Deckel in den Kühlschrank. Das verbleibende Chlor ist am nächsten Morgen entwichen. Versuchen Sie dann, in einem Blindtest den Unterschied zu Mineralwasser zu schmecken. Die meisten Menschen können keinen Unterschied erkennen. Sie können damit eine Menge Geld sparen und müssen sich den Rücken nicht krumm heben.

„Einfach weitermachen wie bisher ist keine Option“

The European: Sie haben einmal gesagt: „Die Fragen bleiben immer gleich, aber die Antworten ändern sich.“ Welche neuen Antworten müssen wir in den kommenden Jahrzehnten finden?
Biswas: Erstens müssen wir uns bewusst machen, dass wir es nicht mit einer Wasserkrise zu tun haben. Selbst wenn 2050 neun Milliarden Menschen auf der Erde leben sollten, wird Wasserknappheit kein Problem sein, solange wir unser Wasser-Management verbessern können. Zweitens müssen wir erkennen, dass Wasser untrennbar mit Landwirtschaft und Energieverbrauch zusammenhängt. In Frankreich oder in den USA ist der Energiesektor der größte Wasserkonsument und der Wasserverbrauch explodiert geradezu. Aus globaler Sicht geht sehr viel Wasser für die Landwirtschaft drauf: etwa 70 Prozent! Gleichzeitig kommen 40 Prozent aller Lebensmittel gar nicht beim Verbraucher an. In den USA und in Europa sorgen Überangebot und niedrige Preise in den Supermärkten dafür, dass viele Lebensmittel verschwendet werden. In Entwicklungsländern gehen Nahrungsmittel aufgrund fehlender Lager- und Transportkapazitäten verloren. Wenn wir es schaffen, statt 40 Prozent nur zehn Prozent der Lebensmittel zu verschwenden, würde das den Wasserverbrauch drastisch reduzieren. Über solche Zusammenhänge wird allerdings kaum gesprochen: Die Welt ist immer komplexer und wir reagieren darauf, indem wir nur noch über Einzelaspekte reden. Wenn wir uns die großen Zusammenhänge nicht bewusst machen, bekommen wir Probleme.

The European: Sind Sie ein Pessimist?
Biswas: Ich glaube, dass es möglich ist, neun Milliarden Menschen auf diesem Planeten ein besseres Leben zu ermöglichen, mit besserem Zugang zu Nahrungsmitteln, zu Wasser und zu Energie. Aber dazu ist es notwendig, dass wir unser Verhalten ändern. Anstatt wissenschaftliche Aufsätze zu schreiben, die vielleicht von sechs Experten gelesen werden, müssen Wissenschaftler die Öffentlichkeit suchen. Wir müssen die Menschen und die Politik sensibilisieren. Wir haben die notwendigen Technologien, wir haben das Geld, wir haben die Ressourcen. Wir können die Probleme lösen, wenn wir daran glauben, dass sie lösbar sind. Einfach weitermachen wie bisher ist keine Option.

The European: Also sind Sie doch ein Optimist?
Biswas: Ein vorsichtiger Optimist. Ich sehe die Krise als Chance: Wahrscheinlich muss erst eine wirkliche Wasserkrise kommen, bevor die Politik sich den harten Entscheidungen stellt. Ich hoffe, dass wir etwas ändern, bevor zu viel Schaden angerichtet worden ist.

The European: Wenn letztendlich doch „nur“ Wasser-Management das Problem ist, warum hält sich dann seit 200 Jahren die These von Thomas Malthus, dass der Planet bald an seine Grenzen stößt?
Biswas: Leider fahren die Medien sehr auf Krisen ab. Wenn Sie bei Google nach dem Begriff „water crisis“ suchen, erhalten Sie über 195 Millionen Ergebnisse. Wenn ich morgen zu einer Zeitung gehe und sage: „Wir haben eine Wasserkrise“, dann wollen die garantiert mehr wissen. Krisen lassen sich gut verkaufen. Wenn ich zur gleichen Zeitung gehe und sage: „Unsere Probleme sind lösbar“, dann interessiert sich niemand dafür. Ein Kollege von mir hat einmal argumentiert, dass wir künftig Kriege ums Wasser führen werden – und die internationalen Medien haben ihn für diese Aussage geliebt. Als ich dann geantwortet habe, dass das Unsinn ist, hat kaum jemand darüber geschrieben. Medien stürzen sich auf Krisen. Daher überrascht es mich auch nicht, dass die Thesen von Malthus immer noch stark im Diskurs vertreten sind. Dabei sind sie falsch, schlicht und ergreifend falsch!

Übersetzung aus dem Englischen.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Carl Bildt: „Die EU ist offen für Russland“

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