Der in Bonn und Paris studierte Politikwissenschaftler wurde 1991 mit dem Katholischen Journalistenpreis ausgezeichnet und promovierte 1993 über “Zivilen Ungehorsam und christliche Bürgerloyalität”. Danach wirkte er bis 2002 als Referent für Begabtenförderung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung und als freier Publizist. Zahlreiche Veröffentlichungen zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen von Religion und Politik, Sozialethik und öffentlicher Meinung. Sein aktuelles Buch ist "Gesellschaft ohne Gott? Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“ (Gerth Medien, Juni 2010).
Zuletzt aktualisiert am 13.12.2010
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Historisch gesehen ist Atheismus die absolute Ausnahme. Die meisten Menschen sind religiös – auch heute noch. Der Hype um Buddhismus und Spiritualismus wird nichts daran ändern, dass der christliche Glaube hierzulande weiter ein Anker für die Menschen bleibt.
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Immer weniger Menschen bezeichnen sich als gläubig - doch was gibt einer Gesellschaft Halt, wenn der Einfluss der Religion sinkt? Der Atheismus kann es nicht. Studien zeigen, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gerade von religiös geprägten Menschen gelebt wird.
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Der Baron ist entzaubert, die Union bloßgestellt. Zu lange hatte sich Merkel hinter Guttenberg gestellt, zu folgelastig sind die Plagiate für das Werteverständnis der CDU. Doch zum Glück regte sich Widerstand: Das Bürgertum darf sich ein solches Polittheater nicht gefallen lassen.
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Laizistische Sektierer in der FDP machen mobil gegen eine angebliche Staatskirche in Deutschland. Sie betreiben den Abbruch eines Ethos, auf dem unsere Freiheit erst gedeiht.
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Franz Münteferings Bonmot, der SPD-Vorsitz sei das schönste Amt neben dem Papst, hat sein Verfallsdatum lange überschritten. Niemand mehr beneidet den Pontifex nach den jüngsten Medienkampagnen. Während die SPD sich langsam erholt, rutschte Benedikts Popularität auf ein Niveau, das zur deutschen Gesellschaft paßt.