Der Kolumnist schreibt neben seinem Engagement bei The European regelmäßig für das Magazin „Focus“ und für „Cicero“. Viele Jahre war er Autor der „Frankfurter Allgemeinen“ und der „Süddeutschen Zeitung“. Er hat Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Medienwissenschaft in Marburg studiert. Mit einer Arbeit über den deutsch-jüdischen Schriftsteller Rudolf Borchardt wurde er dort 2002 promoviert. Mehr über Alexander Kissler und seine Veröffentlichungen auf www.alexander-kissler.de.
Zuletzt aktualisiert am 20.12.2011Der Fall des Bundespräsidenten zeigt auf dramatische Weise: Deutschland hat ein Elitenproblem.
Mit dem Rheingold hat an der Bayerischen Staatsoper Der Ring des Nibelungen wieder begonnen. Andreas Kriegenburg erzählt ihn als Einspruch gegen den Mythos der Jetztzeit. Ein Triumph? Ein Triumph.
Fast ein Moment höherer Erkenntnis: Wie aus dem Reden in Bildern das Bebildern von Blasen wurde.
Die bürgerlichen Parteien entdecken in Zeiten höchster Bedrängnis die Nibelungentreue. Mit echter Bürgerlichkeit hat diese aber nichts zu tun.
Die Fernsehansprache machte deutlich: Christian Wulff missversteht sein Amt. Er inszeniert sich als autoritärer Privatmann mit Gefolge und organisiert eine Kulisse aus Jubeldeutschen und Kleinkindern.
Der Sturz von Bundespräsident und Parteivorsitzendem zeigt zweierlei: eine groteske Fehlbesetzung im Amt und ein Versagen der Eliten.
Das katholische Handelshaus Weltbild ist wegen eher unkatholischen Verlagsgeschäften und -beteiligungen in die Kritik geraten. Was aber empfiehlt der Medienriese seinen Kunden zum Weihnachtsfest? Zeit für eine kleine Kataloglese.
In der vergangenen Woche nahm sich der Sänger und Songwriter Ludwig Hirsch das Leben. Erinnerung an einen, den das Enden leben ließ.
Groß ist das Entsetzen, ernst die Lage nach der Mordserie des Zwickauer Trios. Dennoch irrt die Kanzlerin, wenn sie nach der Gedankenpolizei ruft und sich selbst als einzig wahre Hüterin des Rechtsstaats begreift.