Homestories sind nicht mein Ding. Helge Schneider

Aleksandra Sowa

Aleksandra Sowa

Aleksandra Sowa leitete zusammen mit dem deutschen Kryptologen Hans Dobbertin das Horst-​​Görtz-​​Institut für Sicherheit in der Informationstechnik. Sie ist Autorin diverser Bücher und Fachpublikationen, Mitglied des legendären Virtuellen Ortsvereins (VOV) der SPD und aktuell für einen Telekommunikationskonzern tätig. In dieser Kolumne äußert sie ihre private Meinung.

Zuletzt aktualisiert am 06.11.2017

Kolumne

  • In diesem Jahr wird die Oktoberrevolution hundert Jahre alt. Im nächsten Jahr wird der 200. Geburtstag von Karl Marx begangen. Auf Fachkonferenzen und Tagungen, in Zeitschriften und Magazine wird der Marxismus analysiert. In der universitären Ökonomieausbildung vernachlässigt, immer wieder für ungültig erklärt – und nun doch eine potenzielle theoretische Alternative zur Grenzwerttheorie?

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  • Autonome Fahrzeuge sollen das Fahren sicherer machen. Menschen machen Fehler, verursachen Unfälle. Maschinen können besser und objektiv entscheiden – und vor allem viel schneller reagieren. Im Zeitalter „vollkommener numerischer Sicherheit“ sollte die Sicherheit auf den Straßen nicht mehr von menschlicher Unzulänglichkeit gestört werden. Ist das die finale Lösung für die Mobilität, auch ethisch?

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  • Der deutsche Wähler erfuhr jetzt, kurz vor der Wahl, dass die Wahlergebnisse nicht, wie angenommen, per Fax oder Telefon, sondern häufig mittels Software übertragen und aggregiert werden, die sich in der Vergangenheit standhaft einer Sicherheitsprüfung verwehren konnte. Die Begründung: Geheimhaltung der Software sei für die Sicherheit der Wahl unerlässlich. Das beunruhigt.

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  • Tech-Branche weckt zunehmend Interesse der Regulierer. Sie kann nun versuchen, die Regulierung zu beeinflussen. Oder sich unterordnen. Oder, wie Uber, sie ignorieren. Sie kann sich aber auch der Kontrolle entziehen, indem sie auf neue, unregulierte Technologien umsteigt. So gewinnt im Kontext des Netzdurchsetzungsgesetzes die Frage, ob es Facebook in zehn Jahren noch gibt, eine neue Dimension.

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  • Demokratie ist eine veraltete Technologie, Privatsphäre und Datenschutz keine gesellschaftliche Norm mehr. Das gilt für die einen mehr – für andere weniger. Privacy entwickelt sich in der Online- wie in der Offlinewelt immer mehr zum Privileg und VIP-Status. Nicht deren Verlust sei daher so gefährlich, warnen Experten, sondern die Asymmetrie: Die Beobachter können immer weniger beobachtet werden.

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  • Datenpolitik ist kein Wahlkampfthema. Mit Themen wie Technologie oder Daten lassen sich keine Wahlen gewinnen. Doch Technologie kann über den Ausgang von Wahlen entscheiden oder diese entscheidend beeinflussen. Die Parteien sollten Technologien wie Big-Data-Analysen, Wählerprofilierung und neue Hardwarestandards beherrschen lernen, statt den Internet- und Medienkonzernen das Feld zu überlassen.

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  • Während in der Öffentlichkeit noch die Frage diskutiert wird, ob es so etwas wie „digitale Grundrechte“ überhaupt braucht, befasst sich eine Gruppe von Prominenten bereits konspirativ mit deren Ausgestaltung. Die Veröffentlichung des Entwurfs einer digitalen Charta sollte die Massen begeistern und schnell in einem europäischen Verfassungskonvent münden. Doch es kam anders.

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