Die Welt ist so groß, dass alle Irrtümer darin Platz haben. Rudolf Augstein

Wolfram Eilenberger

Wolfram  Eilenberger

Der Autor lebt momentan in Toronto und in Berlin. Er hat Psychologie und Romanistik an der Universität Heidelberg studiert und 2008 an der Universität Zürich promoviert. Während seiner Promotion als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes begann er seine journalistische Karriere in Berlin. Seit dieser Zeit hat Wolfram Eilenberger seine Artikel, Essays und Rezensionen national und international veröffentlicht. Von 2000 bis 2002 war er als Kolumnist für die Zeit tätig und seit 2003 arbeitet er als Korrespondent für Cicero.

Zuletzt aktualisiert am 17.01.2011

Debatte

Der Verbrecher-Gott

Wer in der vergangenen Woche aus der Fremde dem politischen Treiben in der deutschen Heimat zusah, den musste tiefe Abscheu und Besorgnis erfassen. Aus kaltem Machtwillen entsagte Kanzlerin Merkel letzten Prinzipien innerer Führung. In Gestalt ihres unseligen Ministers zu Guttenberg verhöhnte sie die Leitwerte von Wissenschaft und Bildung – und damit das Fundament ihrer eigenen Republik. Warum es bei der Causa Guttenberg um mehr geht als den Aufbruch zur Schlingelrepublik.

Debatte

Die Party ist vorbei

Astronomische Haushaltsdefizite, Verstaatlichung des Finanzsektors und Stimuluspakete, natürlich hatte die Entstehung einer wutgeladenen Graswurzelopposition am rechten Rand eine Chance: Um ein präzises Bild der Dynamik zu gewinnen, müssen die kulturellen Hintergründe des neuen konservativen Widerstands berücksichtigt werden. Sie bestehen maßgeblich in der fortgeschrittenen Aushöhlung des Mythos vom amerikanischen Exzeptionalismus durch die real existierende Globalisierung.

Debatte

Der Witz an der Schule

Die Cedarvale-Grundschule in Toronto, Kanada, verbietet ihren Schülern Witze. Genau, Witze. Die Oberen der wohl multiethnischsten Stadt der Welt wollen so Ausgrenzung vermeiden. Ein Lösungsansatz für die nach dem Sarrazin-Skandal anlaufende Integrationsdebatte in Deutschland? Wohl kaum!

Debatte

Vom Glück der Hunde

Das Tier spielt in der philosophischen Betrachtung des Glücks eine zentrale Rolle. Erasmus, Nietzsche, Dostojewski und Co. beschäftigte der Gedanke. Liegt also im "Zurück zur natürlichen Selbstvergessenheit des Tieres" die Zufriedenheit? Aber ja!

Debatte

There we have the salad!

Man möchte am liebsten weghören, wenn so mancher deutsche Spitzenpolitiker im Ausland eine Rede hält. Doch wieso kann unser vielfach akademisch gebildetes Spitzenpersonal kein Englisch? Der Fehler liegt im System.

Debatte

Gesprächsmodell für einen neuen Kontinent

Europa braucht eine neue Leitidee. Kontrast statt Konsens, Relation statt Relativität.

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