Lasst die Kirche im Dorf, lasst die Kreuze in den Schulen. Christian Wulff

Wolfgang Thierse

Wolfgang Thierse

Der SPD-Politiker trauerte der DDR keine Sekunde nach und empfand im Moment des Mauerfalls nur noch endloses Glück. Thierse wurde 1943 in Breslau geboren, studierte an der ostdeutschen Humboldt Universität in Berlin Germanistik und Kulturwissenschaft und arbeitete ab 1975 am DDR-Ministerium für Kultur. Thierse ist gläubiger Katholik und gehört dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an. Von 1998 bis 2005 war er Präsident und ist seit 2005 Vizepräsident des Deutschen Bundestags. Seine Partei ist die SPD, deren Mitglied er wurde, bevor die deutsche Einheit zum ersten Mal gefeiert wurde.

Zuletzt aktualisiert am 17.06.2010
„Steuersenkungen durchzusetzen ist finanzpolitisch derzeit absolut unseriös.“
Wolfgang Thierse

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Couragiert gegen rechts

Wir müssen in der Bundesrepublik couragierter gegen Neonazis vorgehen. Der Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Berlin hat gezeigt, dass rechtsradikales Gedankengut nach wie vor Zustimmung bei zu vielen jungen Menschen findet.

Gespräch

Debatte

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Wolfgang Thierse plädiert auf The European für eine klare Unterscheidung zwischen dem politischen System der SED-Diktatur auf der einen Seite und den darin lebenden Menschen auf der anderen. Nur so könne man in der Debatte um die historische Bewertung der Geschichte der DDR zu einem differenzierten Urteil kommen.

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