Der (Erfolgs)-Hunger bleibt enorm

von Wim Weimer2.12.2017Gesellschaft & Kultur, Wirtschaft

Satt ist Vapiano noch lange nicht: Die Restaurantkette expandiert seit ihrem Börsengang Ende Juni kräftig in neue Filialen im In- und Ausland. Während die Wachstumsstrategie bei den Umsatzzahlen erste Früchte trägt, gibt es in puncto Profitabilität noch Luft nach oben. Und auch der große Appetit der Aktionäre auf die Aktie bleibt bislang aus. Wieviel Potential birgt das Papier?

In Deutschland wirkt es nur 15 Jahre nach der Unternehmensgründung so, als sei Vapiano allgegenwärtig. Von der Nordsee bis ins Breisgau, von der Ostsee bis nach Aachen, von Berlin bis München – im ganzen Land hat sich die Kölner Italo-Kette mit ihren schicken Designermöbeln, Köchen, die das Essen frei nach Wunsch vor den Augen der Kunden zubereiten, und dem innovativen Bezahlsystem per Chipkarte hierzulande einen Namen gemacht. Doch auch über die deutschen Landesgrenzen hinweg fasst Vapiano zunehmend Fuß und konnte vergangenes Jahr in Europa mit 46 Prozent erstmals mehr Einnahmen erwirtschaften als auf dem Einzelmarkt in Deutschland, der mit 45 Prozent aber nach wie vor den Erfolg des Unternehmens maßgeblich prägt.

Dennoch schreitet die Internationalisierungsstrategie stetig voran. Inzwischen ist der markante rote Vapiano-Schriftzug schon auf fünf Kontinenten in 32 verschiedenen Ländern zu sehen, wie die *BÖRSE am Sonntag*

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