Wahlkampfhilfe Maaßens war gut für die CDU

Werte Union13.09.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Eine brandneue INSA-Umfrage bestätigt die Position der WerteUnion in der Debatte um die Wahlkampfauftritte von Hans-Georg Maaßen für die CDU. Demnach haben auf die Frage „Haben Sie bei der Landtagswahl aufgrund des Einsatzes des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen die CDU gewählt?“ rund zwei Prozent der befragten sächsischen CDU-Wähler mit „Ja“ geantwortet. Laut INSA ist also davon auszugehen, dass die CDU ohne den Wahlkämpfer Hans-Georg Maaßen zwei Prozentpunkte weniger erzielt hätte.

Die INSA-Umfrage widerlegt negative Medienberichte zur Wahlkampfrolle Hans-Georg Maaßens

Verschiedene Medien hatten kurz nach der Wahl kolportiert, Hans-Georg Maaßen habe der CDU im Wahlkampf geschadet. Diese Darstellung wird durch die INSA-Ergebnisse widerlegt. Diesen zufolge hat sich das Engagement Maaßens für die CDU sehr wohl bezahlt gemacht.

Die INSA-Ergebnisse legen außerdem nahe, dass die CDU einen signifikanten Anteil an AfD-Wählern hätte zurückgewinnen können, wenn Hans-Georg Maaßen aus deren Sicht mehr Einfluss in der CDU hätte. Die WerteUnion sieht ein wichtiges strategisches Ziel der Unionsparteien darin, zur AfD abgewanderte Wähler zurückzugewinnen.

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion: „Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich die Wahlkampfhilfe durch Hans-Georg Maaßen und die WerteUnion für die CDU bezahlt gemacht. Die negative Darstellung unserer Wahlkampfbemühungen durch einige Medien sehen wir auf Basis der INSA-Ergebnisse als widerlegt an. Mittlerweile schreiben die Unionsparteien serienmäßig Wahlverluste. Dieser traurige Umstand zeigt deutlich auf, dass sich ein Umgarnen linker Wählerschichten auf Dauer einfach nicht lohnt. Die WerteUnion spricht sich deshalb nach wie vor in aller Schärfe gegen eine Koalition mit den Grünen aus.“

Werner J. Patzelt: Leihstimmen von linken Parteien sind für die CDU nicht von Dauer, Verluste an die AfD hingegen schon

Auch der Politologe Werner J. Patzelt widerspricht in seiner kürzlich veröffentlichten Wahlanalyse der negativen Darstellung des Wahlkämpfers Maaßen:
· Aus der Korrelation von Maaßen-Auftritten und CDU-Wahlkreisniederlagen lasse sich keine Kausalität ableiten.
· Hans-Georg Maaßen sei gezielt in Wahlkreisen aufgetreten, in der ohnehin sehr starke Ergebnisse für die AfD zu erwarten waren, um AfD-Sympathisanten für die CDU zurückzugewinnen.
· Leihstimmen von den linken Parteien seien nicht von Dauer. Dafür aber vielmehr die Abwanderung von CDU-Stammwählern zur AfD, sollte eine schwarz-rot-grüne Koalition kommen.
· Wenn die CDU um Leihstimmen linker Parteien wirbt, begebe sie sich in „die Falle ihrer Gegner von links“, da sie sich gewissermaßen als Koalitionspartner für linke Politik vorempfiehlt.

· Dies könne ein weiteres Abwandern an die AfD sowie die Verfestigung einer solchen Wählerwanderung nach sich ziehen.

Quelle:

· Die uns vorliegende INSA-Umfrage ist angefügt.
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