Keine Unterstützung für den parteilosen MP-Kandidaten Christoph Kindervater

Werte Union4.02.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther meldete sich erneut zu möglichen Koalitionen in Thüringen zu Wort. Nun empfahl er der CDU, eine rot-rot-grünen Minderheitsregierung im Freistaat zu dulden. Die WerteUnion weist diesen Vorschlag scharf zurück und fordert Günther auf, seine Äußerungen zu revidieren

Die konservative Basisbewegung beruft sich dabei auf den Parteibeschluss der CDU, keine Kooperationen mit der „Linkspartei“ einzugehen. Die WerteUnion empfiehlt der CDU Thüringen stattdessen, eine scharfe Oppositionshaltung einzunehmen, sollte die rot-rot-grüne Koalition zustande kommen.

 

  • Christian Sitter, Landesvorsitzender der WerteUnion Thüringen, erklärte hierzu: „Die CDU Thüringen befindet sich momentan in einer sehr komplexen politischen Situation, was mögliche Regierungsbildungen betrifft. In dieser Situation sind die Äußerungen von Herrn Günther absolut kontraproduktiv und unangebracht. Zum wiederholten Mal zündelt er nun mit der Idee, die CDU müsse sich mit der linksradikalen Nachfolgepartei der SED arrangieren. Er wäre besser beraten, sich den Belangen seines eigenen Bundeslands zu widmen, wo die CDU seit Monaten in den Umfragen verliert und die Grünen massiv dazu gewinnen.“

 

Keine Unterstützung für den parteilosen MP-Kandidaten Christoph Kindervater

 

Ebenfalls in die Schlagzeilen geriet die Kandidatur des parteilosen Bürgermeisters Christoph Kindervater. Die AfD gab überraschend eine Wahlempfehlung für ihn ab. Kindervater will nun gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Ramelow antreten.

 

Die WerteUnion hatte hiervon bis zu den kürzlich veröffentlichten Medienberichten keine Kenntnis. Die konservative Basisbewegung der CDU/CSU lehnt Kindervaters Kandidatur ab und spricht sich für einen eigenen Kandidaten der CDU in Thüringen aus.

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