Die konservative Basisbewegung der CDU/CSU fordert eine Urwahl des Kanzlerkandidaten

Werte Union10.02.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Annegret Kramp-Karrenbauer gab heute bekannt, auf eine Kanzlerkandidatur zu verzichten und den CDU-Parteivorsitz im Sommer dieses Jahres abzugeben. Die WerteUnion respektiert die Entscheidung und spricht Kramp-Karrenbauer ihren Dank aus. Die konservative Basisbewegung erklärt zudem ihre uneingeschränkte Bereitschaft, an dem kommenden personellen Übergang konstruktiv mitzuwirken. Aus Sicht der WerteUnion sollte über Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur eine Mitgliederbefragung entscheiden – oder idealerweise sogar eine Urwahl.

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärte hierzu:

„Annegret Kramp-Karrenbauer hat in den vergangenen zwei Jahren positive Impulse für die CDU gesetzt, so zum Beispiel durch ihre Zuhör-Tour oder das Werkstattgespräch zum Thema Migration. Wir respektieren ihren Schritt, der für uns völlig überraschend kam. Die CDU darf jetzt nicht den Fehler machen, sich von der ungezügelten linken Agitation zerreiben zu lassen, die wir seit der Wahl Thomas Kemmerichs erleben. Es wäre falsch, die Schuld für diese herbeigerufene Staatskrise bei Annegret Kramp-Karrenbauer zu suchen. Sie hat von ihrer Vorgängerin Angela Merkel ein schweres Erbe übernommen. Die GroKo in Berlin befindet sich seit ihrem ersten Tag in einem Abwärtsstrudel. Nichtsdestotrotz muss die CDU jetzt zusammenstehen und nach vorne blicken. Die größte Herausforderung für den neuen Parteivorsitzenden wird es sein, wieder konservative Wählergruppen an unsere Partei zu binden, die wir durch die politischen Fehler der vergangenen Jahre an die AfD verloren haben.“

 

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