Ich bin kein Pazifist. Egon Bahr

"Wir erwarten jetzt die Asylwende“

Wir fordern Frau Kramp-Karrenbauer nachdrücklich dazu auf, ihren auf den Regionalkonferenzen ausgesprochenen Worten nun auch Taten folgen zu lassen und sich nachdrücklich und zeitnah für eine echte Erneuerung der CDU einzusetzen. Hierzu gehört insbesondere eine deutliche Kurskorrektur beim Thema Migration, schreibt die WerteUnion auf ihrer Webseite.

Die WerteUnion gratuliert Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der CDU Deutschland.Gleichzeitig bedankt sich die WerteUnion bei den unterlegenen Mitbewerbern, Friedrich Merz und Jens Spahn für ihren Einsatz und den fairen Wettbewerb in den letzten Wochen, durch den sie viel für die Förderung der innerparteilichen Demokratie in der CDU geleistet haben.

„Die Delegierten des Bundesparteitages haben mit ihrem Votum für Annegret Kramp-Karrenbauer eine richtungsweisende Entscheidung getroffen und sich leider gegen die notwendige Erneuerung der CDU und für ein „weiter so“ ausgesprochen.

Mit ihrer Entscheidung stellen die Delegierten sich eindeutig gegen den in den Regionalkonferenzen und einer Vielzahl von Abstimmungen in der Partei deutlich gewordenen Wunsch der Parteibasis nach einer Erneuerung der Partei unter einem Vorsitzenden Friedrich Merz!

Wir fordern Frau Kramp-Karrenbauer nachdrücklich dazu auf, ihren auf den Regionalkonferenzen ausgesprochenen Worten nun auch Taten folgen zu lassen und sich nachdrücklich und zeitnah für eine echte Erneuerung der CDU einzusetzen. Hierzu gehört insbesondere eine deutliche Kurskorrektur beim Thema Migration, aber auch bei weiteren Themen wie zum Beispiel bei der Inneren Sicherheit und der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Ebenso bedarf es einer deutlich stärkeren Einbindung des konservativen Flügels der Union. Hierfür wünschen wir der neugewählten Vorsitzenden eine
glückliche Hand und Gottes Segen.

Die WerteUnion ist zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und Unterstützung bei der notwendigen Erneuerung der CDU bereit und wird die weiteren Entwicklungen intensiv verfolgen und sich wo nötig auch kritisch zu Wort melden.

Über die Folgen der Wahl und das weitere Vorgehen wird sich die WerteUnion auf einer außerordentlichen Bundesvorstandssitzung gemeinsam mit den Vertretern der Landesverbände am 12. Januar beraten“, kommentiert der Bundesvorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch den Wahlausgang.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Ansgar Lange, Ansgar Lange, Michael Backhaus.

Leserbriefe

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