In der Demokratie gibt es keine Ohnmacht. Jean Ziegler

Werner Patzelt

Werner Patzelt

Der Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden hat seit 1991 den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich inne. Schwerpunkte seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sind unter anderem die vergleichende Analyse politischer Systeme, die Parlamentarismusforschung, politische Kommunikation, die vergleichende historische Analyse politischer Institutionen sowie evolutionstheoretische Modelle in der Politikwissenschaft.

Zuletzt aktualisiert am 01.05.2019

Debatte

CDU – Für eine gute Zukunft Sachsens

Jetzt schon kann man sich ein sehr klares Bild davon machen, wofür die sächsische CDU steht. In der Präambel des Entwurfs drückt sich ihr Selbstverständnis aus. In den Einleitungen zu den fünf Programmkapiteln wird dieses Selbstverständnis konkretisiert: „Wirtschaft und Arbeit“, „Recht und Freiheit“, „Bildung und Chancen“, „Gutes Leben in Sachsen“, „Heimat in Stadt und Land“.

Debatte

Kein Bundestags-Vize von der AfD. Gut so?

Wie ist zu bewerten, dass die Mehrheit im Bundestag sich einmal mehr weigerte, jemand aus der AfD-Fraktion zum Vizepräsidenten des Parlaments zu wählen? – Rein emotionale Reaktionen (etwa zwischen „richtig so!“ und „Saustall!“) bringen nicht weiter.

Debatte

Zur politischen Auseinandersetzung mit der AfD

"Die Massenmedien werden ihrer Rolle nicht gerecht, wenn sie das „Eintreten für die Demokratie“ gleichsetzen mit dem „Kampf gegen die AfD“. Zum Eintreten für die Demokratie gehört nämlich auch die vorbildliche Befolgung jener Regeln, von deren fragloser Geltung das Funktionieren von Demokratie abhängt", schreibt Werner Patzelt.

Debatte

Werner Patzelt: „Die CDU hat die SPD kannibalisiert.“

Die CDU soll sich endlich von ihren eigenen Zielen definieren lassen. Die CDU ist keine Partei, die sich von der AfD definiert. Brutal gesagt, ist die AfD eine sehr schlechte Kopie eines Originals, das es lange Zeit nicht mehr gegeben hat. Die CDU ist aber die bessere SPD. Aber damit wir haben wir keine kritische Linke mehr. Die SPD ist als Stabilitätsfaktor leider ausgefallen.

Debatte

So haben wir uns die Willkommenskultur nicht vorgestellt!

Der aktuelle Populismus zeigt sich als Vorbote einer politisch-kulturellen Umschichtung.

Debatte

Ohne uns

Wenn alle etablierten Parteien ihr politisches Programm vom linken Rand bis zur rechten Mitte spannen, finden zu viele Menschen keine Heimat. Jene rechts der CDU zu stigmatisieren, führt zu nichts, sie müssen in die Demokratie eingebunden werden.

Debatte

Die Sau wird durchs Dorf getrieben

Es ist nicht der Abgang des schwarzen Barons, der die CSU so schwächt. Vielmehr leiden die Bayern unter der Berliner Führungsschwäche und einem kränkelnden liberalen Sparringspartner. Die Erneuerung, vor allem energiepolitisch, muss nun auf Landesebene beginnen - da hilft keine gestriegelte Fanfare in der Hauptstadt.

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