Diktatoren haben immer wieder Kinder aufgehetzt

Vera Lengsfeld24.10.2019Europa, Gesellschaft & Kultur, Medien

In den USA gibt es noch recherchierende Journalisten. Deshalb hat der American Thinker entdeckt, dass es ein Original von Gretas Wutrede vor der UN-Klimakonferenz gibt.

Im Jahr 1992 gab es bereits eine Weltklimakonferenz in Rio de Janeiro. Die war ein solcher Erfolg, dass sich seitdem alle Klimabesorgten mindestens jährlich unter Inkaufnahme eines riesigen CO2-Ausstoßes treffen, um ihre Sorgen und Nöte weltweit zu thematisieren. Das Geld wäre besser verwendet, um afrikanische Kinder von ihrer Sklavenarbeit in den Bergwerken zu befreien. Der Luftreinheit wäre gedient, wenn diese Mammut-Veranstaltungen unterblieben. Aber den Klimaschützern scheint keine Klimasünde zu groß, um guten Gewissens um die Welt jetten zu können, um in Luxushotels zu wohnen und eine VIP-Versorgung zu genießen.

Innovative Ideen hat es auf diesen Konferenzen noch nie gegeben, nur die immer gleichen Verzichtsappelle und Verbotsforderungen.

Nun wurde eine besonders perfide Show mit Greta neu aufgeführt.

In Rio de Janeiro trat die 12-jährige Severn Cullis-Suzuki auf mit der Blaupause von Gretas Rede auf.

Es war das „Mädchen, das die Welt für fünf Minuten zum Schweigen brachte“. Wer geschwiegen haben soll, wurde nicht mitgeteilt. Fest steht, dass dieser Auftritt an Kindesmissbrauch grenzte. Greta ist etwas älter und wird vorsichtshalber in den Medien als jungen Frau präsentiert. Aber sie ist minderjährig.

Diktatoren haben immer wieder Kinder aufgehetzt, weil sie besonders leicht verführbar sind. Dass in der aufgeklärten westliche Welt zu diesem Mittel gegriffen und es frenetisch gefeiert wird, ist keine gute Nachricht für die Demokratie.

Wer die Reden vergleichen will, kann das hier tun:
Greta Thunberg’s speech to UN strangely resembles a 1992 UN speech by 12-year-old Severn Cullis-Suzuki

Quelle: Vera Lengsfeld

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