Die Sozialdemokratie darf in dieser Regierung nicht der Rotkreuzwagen sein. Franz Müntefering

Diesen Gesinnungsterrror gab es wohl zuletzt in der Nazizeit

Der Kreis der Themen, über die hierzulande nicht mehr geredet werden darf, erweitert sich immer mehr. Nun ist es auch nicht mehr opportun die grassierende, blutige Christenverfolgung auf der Welt zu thematisieren.

Obwohl nach Angaben von Open Doors in den letzten drei Wochen allein in Nigeria 120 Christen regelrecht abgeschlachtet wurden, scheint die Katholische Kirche in Deutschland kaum das Bedürfnis zu haben, das Leid ihrer bedrängten Glaubensbrüder zur Kenntnis zu nehmen.

Wie kath.net berichtet, hat es der Pfarrer einer kleine Gemeinde im Bistum Münster abgelehnt, in seiner Kirche eine Veranstaltung mit der hoch angesehenen und mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichneten Ordensschwester Hatune Dogan zu machen.

Die Veranstaltung war ursprünglich für 22. März im Saal des Pfarrzentrums Anna Katharina in Coesfeld angesetzt. Ein parteiloser örtlicher Unternehmer hatte die Sache organisiert und finanziert. Nachdem der zuständige Pfarrer ursprünglich zugesagt hatte, machte er plötzlich einen Rückzieher behauptete auch gegenüber den Medien, dass man abgesagt habe, weil man keine Veranstaltung mit der Schwester Dogan und der AfD (!) durchführen wolle. Als Begründung gab er an, er hätte „was in Wikipedia gelesen“. Sofort gab es eine Kampagne gegen den Unternehmer, nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch in den örtlichen Medien.

Es reicht inzwischen offenbar aus, mit der AfD in Verbindung gebracht, um mit einer Kampagne überzogen zu werden. Das kennt man sonst nur aus den unseligen Zeiten der Hexenverfolgung, wo die bloße Behauptung genügte, um im Feuer zu enden. Wir dürfen froh sein, dass es in heutigen Zeiten nur noch ein mediales Fegefeuer ist und beten, dass es dabei bleibt.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

So eine Gesinnungsterrror gab es wohl zuletzt in der Nazizeit

Quelle: Vera Lengsfeld

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Ramin Peymani, Ulla Jelpke, Jürgen Fritz.

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