Eine Währung die man retten muss, ist keine mehr. Wilhelm Hankel

So will man unsere Sprache zerstören

Gendersprache spaltet Worte, unsere Sprache, damit unser Denken und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen!

Bevor Gender-Mainstreaming in Amerika geboren wurde und sich rasch auf die anderen westlichen Länder ausbreitete, war es Sache der Diktaturen, Sprachregelungen vorzuschreiben. Sprache ist ein Machtmittel par excellence – das wussten die Herrschenden schon immer. Meistens erholt sich die Sprache wieder, wenn der diktatorische Druck nachlässt. Wer erinnert sich noch an die sozialistischen Wortschöpfungen der DDR? Ihnen fällt nichts ein? Eben.

Nun haben wir es mit neuen Sprachdiktaten von Leuten zu tun, die gelernt haben, dass man heute keine körperliche Gewalt mehr braucht, um Herrschaft zu etablieren und zu festigen. Der Blogger Michael Seemann, der sich zu diesen neuen Möchtegern-Machthabern zählt, sagt es offen:

„Es gibt heute eine globalisierte Klasse der Informationsarbeiter. […] Es ist eine Klasse, die fast ausschließlich in Großstädten lebt, die so flüssig Englisch spricht wie ihre Muttersprache […] Diese neue globalisierte Klasse sitzt in den Medien, in den StartUps und NGOs, in den Parteien, und weil sie die Informationen kontrolliert […], gibt sie überall kulturell und politisch den Takt vor. […] Denn insgeheim weiß sie längst, was die eigentliche Quelle ihrer Macht ist: Sie kontrolliert den Diskurs, sie kontrolliert die Moral.“

Deutlicher kann man es nicht ausdrücken. Um Macht auszuüben und zu festigen wird Sprachverhunzung betrieben. Wer sich dagegen wehrt, wird von den Vergewaltigern der Sprache reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewiggestrig verleumdet.

Gendersprache spaltet Worte, unsere Sprache, damit unser Denken und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen!

Quelle: Vera Lengsfeld

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Dokumentation - Texte im Original, Albert Wunsch, David Berger.

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Mehr zum Thema: Gender, Gender-forschung, Post-gendering

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