Der zweifelhafte Kohleausstieg

von Vera Lengsfeld2.02.2019Innenpolitik, Medien

Nachdem die Kohlekommission mit „einem historischen Kraftakt“ (Roland Pofalla) zu Ende gegangen ist, wird immer klarer wie schwer die Wunden sind, die diese Regierung einem der bisher am besten funktionierenden Nationen beigebracht hat, befindet Vera Lengsfeld.

Umkehr gibt es nicht. Der Weg ist vorgezeichnet. Die immer noch größer werdenden Opfer, auf dem Altar der Klimakirche zu erbringen, werden uns nicht nur beeinträchtigen. Sie sind eine echte Gefahr. Die Forderung nach einer objektiven und gerechten Klimadebatte ist immer wieder gestellt worden und muß nach diesem Beschluss erneuert werden. Doch es sieht schlecht aus, überhaupt das erreichen zu können. Denn wie sagt Bernard Shaw: „Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.“

Klimadebatten auf Deutschen Fernsehern verliefen stets nach ähnlichen Mustern. Die eingeladene Gegenseite der Klimaenthusiasten, meist nur ein einziger Vertreter, durfte es sich am Schandpfahl ungemütlich einrichten. Zwar wurde immer wieder angemahnt, eine offene unbelastete Diskussion zwischen den Positionen zuzulassen, geliefert wurden jedoch Vorurteilsveranstaltungen, die berechtigte Fragen und angebrachte Skepsis zerstören sollten, nur um ja nicht die ideologische Marschrichtung unserer Regierenden zu beeinträchtigen.

Servus TV hat es nun riskiert hier einmal einen Versuch zu starten wie denn so eine Sendung ausgeht, wenn man wenigsten die Teilnehmer gleich stark macht und gut aussucht. Heraus kam eine interessante und aufgeregte Debatte, die insofern ein positives Ende nahm, weil ein Großinvestor und eine Klimaaktivistin durchaus Gemeinsamkeiten entdecken konnten.

Quelle: Vera Lengsfeld

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Dann mach doch die Bluse zu!

Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

Diktatur des Feminismus

Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.

Rette sich, wer kann

Peter Singer glaubt, im Namen der Ethik die Grenzen des Menschseins neu definieren zu können. Er irrt gewaltig. Wer Grundrechte für Affen fordert und gleichzeitig die Tötung von Neugeborenen verteidigt, ist vor allem eins: verwirrt.

Männer, die auf Busen starren

Wer Sexismus noch nie erlebt hat, kann ihn auch nicht verstehen. Weiße Hetero-Kerle haben leicht reden.

Der Jude war’s

In Berlin wird ein Rabbiner brutal verprügelt, weil er Jude ist. Indes werfen Experten schon die Frage nach dem Warum? auf, die zielsicher zum Juden anstatt zum Antisemiten führt.

Amerika und die deutsche Seelenhygiene

Deutschland kämpft gerne für Toleranz und gegen Hass. Es sei denn, es geht um Amerika. Da macht jeder zweite Deutsche eine Ausnahme und suhlt sich in Amiphobie.

Mobile Sliding Menu