Die grüne Zerstörerpartei

von Vera Lengsfeld5.12.2017Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Das Elend der Grünen hat mehrere Gesichter. Lange schien Claudia Roth in dieser Kategorie unschlagbar zu sein. Heutzutage, wo Roth nur noch Horst Seehofer zum Entzücken bringt, macht ihr Katrin Göring-Eckardt ernsthaft Konkurrenz.

Der unaufhaltsame Aufstieg der abgebrochenen Theologiestudentin in die Grünen-Spitze ist fast noch erstaunlicher als der von Angela Merkel in der CDU. Denn im Gegensatz zu ihrem großen Vorbild Merkel verfügt Göring-Eckardt nicht über deren Intelligenz. Im Gegenteil. Die Grüne fiel immer wieder mit strunzdummen Sprüchen auf. In einer Sendung des ARD-Morgenmagazins sagte KGE, wie sie der Kürze halber von den Grünen genannt wird, zum Thema Einwanderung im Oktober 2013: „Wir brauchen Migranten, die in unserem Sozialsystem zu Hause sind und sich darin auch zuhause fühlen können“. Wozu das Land allerdings Migranten brauchen soll, die lediglich Sozialhilfe empfangen, sagt sie nicht.

Als Merkel im September 2015 die Grenzen für eine beispiellose Masseneinwanderung öffnet, jubelt KGE: „Wir bekommen Menschen geschenkt!“ Sie selber wollte aber lieber keinen Menschen geschenkt bekommen. Das sollten andere übernehmen. KGE wörtlich: „Ich habe vorgeschlagen, dass, wer den Platz und die Zeit hat, eine freie Wohnung, eine leerstehende Einlieger- oder Ferienwohnung, freiwillig zur Verfügung stellen kann. Mir selbst ist das leider nicht möglich, da ich das nicht habe und es fehlt die Zeit zur Betreuung.“ Keine Zeit hat sie offenbar auch, zur Kenntnis zu nehmen, dass wir bis heute von vielen dieser Menschengeschenke immer noch nicht wissen, wer sie sind, woher sie kommen und was sie im Schilde führen.

Vom stern ließ sich KGE ein Jahr vor der Wahl unwidersprochen als eine Politikerin porträtieren, die sich entscheiden muss, ob sie Vizekanzlerin einer rot-rot-grünen oder schwarz-grünen Regierung werden will.

Hochmut kommt immer vor dem Fall. Bekanntlich kam es anders. Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen, in deren Ergebnis KGE nicht Vizekanzlerin, aber immerhin etwas „mit Soziales“ werden sollte, jammerte sie: „Eine Regierungsbeteiligung der Grünen hätte dazu geführt, dass es den Flüchtlingen in Deutschland besser gegangen wäre.“ Wie es denen geht, die schon länger hier leben, ist ihr offenbar egal. Ihre Verachtung für ihre Thüringer Wähler, die bekanntlich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR leben, demonstrierte sie öffentlich, als sie die „Ossis“ in einer Bundestagsrede als Migranten bezeichnete.

Einer der Höhepunkte der rhetorischen Ausfälligkeiten hat sich KGE, die sich immer noch nicht vom tiefen Fall aus dem Jamaika-Himmel erholt hat, auf dem kürzlichen Parteitag der Grünen geleistet. Hier hat sie sich wirklich dazu hinreißen lassen, in Bezug auf ihre künftige Oppositionsrolle zu sagen: „Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“

Nun, die Vögel, die bereits den grünen Windrädern zum Opfer gefallen sind, werden diese frohe Botschaft nicht mehr vernehmen können. Die Windparks haben sich zum größten Landschaftszerstörungsprojekt Deutschlands entwickelt. Es übertrifft sogar die Verheerungen, die vom Braunkohleabbau in der DDR angerichtet wurden. Von den Auswirkungen, die Windparks auf die Menschen in ihrer Umgebung haben, wird nicht nur bei den Grünen, sondern auch in den grün dominierten Medien geschwiegen.

Als sich die Grünen gegründet haben, war eine ihrer Galions-Figuren der Indianerhäuptling Seattle, der gesagt haben soll: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Heute machen die Grünen alles zu Geld, was subventioniert wird: Windräder, Solarpaneele, Dämmstoffe, Biosprit oder Li-Ionen-Akkus für Elektroautos, in denen jede Menge Kinderarbeit steckt.

Neben den Windparks tragen die immer größer werdenden Monokulturen von „Energiepflanzen“ wie Raps, Mais und Ölpalmen zum rapiden Artenrückgang bei. Heutzutage ist die Münchner Theresienwiese, die von den Münchnern Theresienwüste genannt wird, ein Paradies der Artenvielfalt gegenüber einem Energiepflanzenacker, mit denen die grüne Politik unser Land überzieht. Schmetterlinge, um die sich KGE sorgt, gibt es in den Agrarwüsten schon lange nicht mehr.

Einen großen Vorteil hat KGEs Hinwendung zu Vögeln und Insekten: Die Fauna kann keine gebrochenen Versprechen einklagen. Sie stirbt weiter leise vor sich hin, während sich KGE über die von den Grünen über das Land verhängten Veränderungen freut. KGE hat sich vor ihrem erhofften Absprung in den Ministersessel vorsorglich zur Fraktionsvorsitzenden wählen lassen. Der Dienstwagen bleibt ihr erhalten. Der sei ihr herzlich gegönnt, wenn uns im Gegenzug zukünftig KGEs dümmliche Sentenzen erspart bleiben würden. Man wird ja noch mal träumen dürfen…

Quelle: Vera Lengsfeld”:http://vera-lengsfeld.de/2017/11/29/gruene-die-zerstoererpartei/#more-2014

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