Grindel verblattert den DFB

von Valentin Weimer1.06.2017Sport

Nach einem Jahr im Amt hat das Image des DFB-Präsidenten bereits tiefe Kratzer. Nun macht er zum Pokalfinale schwere Fehler und verspielt die Sympathie der Fans. Auf die lauter werdende Kritik reagiert er wie einst Blatter und Platini

Reinhard Grindel ist seit einem Jahr DFB-Präsident – und hat bereits viele Hoffnungen enttäuscht. Die Aufarbeitung der zwielichtigen Vorkommnisse und dubiosen Geldgeschäfte rund um die WM 2006 kommt kaum voran. Und wenn die noch dubiosere Korruption bei der FIFA aufgeklärt werden soll, dann macht er sogar bei Vertuschungs-Aktionen mit. So wurden die beiden Chef-Ethiker Hans-Joachim Eckert und Cornel Borbély von der FIFA-Spitze kurzerhand rausgeworfen, um nicht weiteren Staub aufzuwirbeln. Grindel verkündete zwar zunächst, dass er das nicht gut fände, am Ende aber stimmte er bei der Säuberungsaktion mit „Ja“. Es wäre unfair gewesen

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