Totgesagte müssen tot bleiben

von Ursula Eid9.05.2011Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

Unabhängig von der Situation in Fukushima gibt es gewichtige Gründe, nach Auslaufen des Atom-Moratoriums die alten AKW nicht wieder ans Netz zu nehmen. Erstens weiß niemand wohin mit dem Müll, zweitens sind solche Kraftwerke kaum vor Angriffen zu schützen und drittens brauchen Atom-Anwärter ein gutes Beispiel, dass es auch ohne Kerntechnologie geht.

Am 15. Juni läuft das von der Bundeskanzlerin beschlossene Atom-Moratorium aus und die alten Atomkraftwerke können dann, nach einer Sicherheitsüberprüfung, wieder ans Netz. Das ist fahrlässig. Angesichts dreier zentraler Sicherheitsgefährdungen, die mit der Katastrophe in Fukushima wenig zu tun haben und bisher schon immer ungeklärt waren, verbietet sich jegliche Überlegung, die alten Meiler wieder ans Netz und eine Laufzeitverlängerung zuzulassen.

Es gibt keine endgültige, belastbare Lösung

Erstens strahlt der Atommüll noch einige Zigtausend Jahre(Link)

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