Der Verlierer ist Europa. Gustav Horn

Andreas Umland

Andreas Umland

Er studierte russische Sprache und Geschichte sowie Politikwissenschaft in Leipzig, Berlin, Oxford, Stanford und Cambridge. 2010-2014 war Umland DAAD-Fachlektor für Deutschland- und Europastudien an der Kiewer Mohyla-Akademie. Seit 2014 ist Umland wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Euro-Atlantische Kooperation Kiew. Weiterhin ist er Mitglied des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien Eichstätt sowie Valdai International Discussion Club und Gründer der Buchreihe „Soviet and Post-Soviet Poilitics and Society“.

Zuletzt aktualisiert am 21.04.2019

Debatte

Die ambivalente Präsidentschaftskandidatur des Wolodymyr Selenskyj

Viele Politikexperten in der Ukraine und im Ausland haben negativ auf den Sieg des ukrainischen Fernsehsatirikers und Filmschauspielers Wolodymyr Selenskyj im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen am 31. März 2019 reagiert. Wahrscheinlich wird Selenskyj die Stichwahl am 21. April gegen den Amtsinhaber Petro Poroschenko gewinnen.

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Die ukrainische Dezentralisierungsreform ist für den gesamten postsowjetischen Raum wichtig

Aufgrund der Größe, Rolle und Ausstrahlung der Ukraine in Osteuropa, hilft die Stärkung von ukrainischer Demokratie, Staatlichkeit und Wirtschaft durch Dezentralisierung, den gesamten postsowjetischen Raum zum Besseren zu verändern. Der Maidan verändert nicht nur die Ukraine, sondern wird sich letztlich auf die gesamte Region auswirken. Von Andreas Umland.

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Wie kann Osteuropas Grauzone weniger grau werden?

Die Baltische und Adria-Charta der USA als Modelle einer temporären Teileinbindung der Ukraine, Georgiens, Moldaus und Aserbaidschans in eine multilaterale Sicherheitsarchitektur. Von Iryna Vereshchuk und Andreas Umland.

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Wird Russland nach Putin prowestlich?

Der Westen kann bereits heute die Entstehung einer postimperialen Russischen Föderation fördern, indem er den Russen einen konkreten Plan für eine schrittweise Westintegration ihres Landes nach Putin anbietet.

Debatte

Die Ukraine in den Augen Deutschlands

Eine neue Studie der GIZ dokumentiert das breite Spektrum deutscher Meinungen und Wahrnehmungen zur heutigen Ukraine. Wie steht es um den Diskurs, fragt Andreas Umland.

Debatte

Ein postimperiales Russland?

Nach dem unweigerlichen Zusammenbruch des so genannten „Putinsystems“ wird Russland nach einer Wiederaufnahme seines vorputinschen Kurses enger Beziehungen zum Westen streben. Dann wird sich eine neue Chance ergeben, eine schrittweise Integration Russlands in westliche Strukturen ökonomischer Zusammenarbeit und internationaler Sicherheit zu beginnen.

Debatte

Warum die ukrainischen Reformen nur stockend vorankommen

Eine jüngere politikwissenschaftliche Studie zu postsowjetischer „patronaler“ Politik erklärt die erratische Verhaltensweise von Präsident Poroschenko und seiner Regierung.

Debatte

Trump, der „Russlandversteher"?

Warum ein Washingtoner Neustart der amerikanisch-russischen Beziehungen weitreichende Konsequenzen für die internationale Ordnung und insbesondere den Atomwaffensperrvertrag hätte.

Debatte

Ukraine 2014 – Syrien 2016: eine deutsche Blamage

Die Blamage der pseudo-sozialdemokratischen Ostpolitik in Aleppo sollte Anlass für eine Diskussion um die deutsche Außenpolitik sein. Die Folgen von Profitstreben im Russlandhandel sollten ebenso schonungslos aufs Tablett wie die historisch motivierten Unterlassungen bezüglich der Völker Osteuropas. Wie groß waren die Fehleinschätzungen des Putinregimes ab der sogenannten „Ukraine-Krise“?

Debatte

Versichert gegen die Krise

Putin baut auf die dauerhafte Destabilisierung der Ukraine, um die Idee Neurussland lebendig zu halten. Doch kann die EU helfen, das Krisenland zu retten: Sie muss ausländische Investitionen schützen und Kiew einen EU-Beitritt in Aussicht stellen.

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