Dem Schiedsrichter zu widersprechen, das ist, wie wenn man in der Kirche aufsteht und eine Diskussion verlangt. Dieter Hildebrandt

Ulrich Berls

Ulrich Berls

Der Journalist Ulrich Berls leitete von 2005 bis 2015 das ZDF-Studio Bayern. Im Jahr 2013 erschien sein Buch "Bayern weg, alles weg. Warum die CSU zum Regieren verdammt ist.

Zuletzt aktualisiert am 16.02.2019

Kolumne

  • Für alle, denen Angela Merkels Slogan „Wir schaffen das“ als Antwort auf ein Jahrhundertproblem zu dürftig ist, gibt es nun Gehirnfutter: Passgenau zum Jahrestag der Grenzöffnung haben Herfried und Marina Münkler ein Buch vorgelegt, das den intellektuellen Überbau zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin nachreicht.

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  • Die Transparenz-Wächter von „Abgeordnetenwatch“ skandalisieren wieder einmal die Nebeneinkünfte unserer Bundestagsabgeordneten. Doch ist es wirklich verwerflich, wenn Parlamentarier auch noch außerhalb der Politik arbeiten? Sind nicht vielmehr die vielen von Haus aus berufslosen Abgeordneten das größere Problem?

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  • Unser EU-Partner, das Vereinigte Königreich, erklärt den Brexit und unser Nato-Partner Türkei ist auf dem Weg zur Gleichschaltung des Landes. Terror gibt es nicht nur in Frankreich, sondern auch in Franken, Amokläufe nicht nur in Orlando, sondern auch in München. Unsere vertraute Welt gerät ins Wanken. Jetzt wäre politische Führung gefordert, aber wo ist sie?

Kolumne

  • Vor einem Jahr um diese Zeit befand sich das Ansehen von Angela Merkel im Sinkflug. Außenpolitisch galt ihre Haltung in der Griechenlandkrise als schlichtweg brutal. Aber auch zuhause verstärkte sich der Eindruck von einer Regierungschefin, die zu Empathie unfähig ist. Doch Merkel befreite sich innerhalb von nur wenigen Wochen auf spektakuläre Weise aus ihrer persönlichen Julikrise.

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  • Von TTIP über das Tohuwabohu in Nahost bis hin zu Donald Trump: Für viele hierzulande werden die USA immer mehr zur Projektionsfläche für alles, was schiefläuft auf diesem Globus. Ist Amerika wirklich nur noch das Reich des Bösen und der Blöden?

Kolumne

  • Die Diskussion um seine Nachfolge hat Horst Seehofer jetzt wieder einmal offiziell „auf Eis“ gelegt. Dabei sind längst noch nicht alle Varianten, wie die Zukunft der CSU aussehen könnte, wirklich ausgelotet. Eine besonders reizvolle Lösung läge auf der Hand. Doch die Akteure wollen die Diskussion darüber nicht. Noch nicht.

Kolumne

  • Seit es die AfD gibt, hat sich eine politische Kennzeichnungspflicht breit gemacht: Schablonenhaft wird die Partei mit dem Attribut „rechtspopulistisch“ belegt. Der Gebrauch des Begriffs des Populismus wirkt dabei nicht eben gedankenvoll. Es offenbart sich vielmehr die ganze Hilflosigkeit von Medien, Politik und Gesellschaft, wie man denn mit dieser Aufsteigerpartei umgehen soll.

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  • Die Diskussion um seine Nachfolge hat Horst Seehofer jetzt wieder einmal offiziell „auf Eis“ gelegt. Dabei sind längst noch nicht alle Varianten, wie die Zukunft der CSU aussehen könnte, wirklich ausgelotet. Eine besonders reizvolle Lösung läge auf der Hand. Doch die Akteure wollen die Diskussion darüber nicht. Noch nicht.

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  • Die immer größer werdende Schar heimatloser Konservativer blickt sehnsüchtig Richtung Süden und hofft auf eine bundesweite Ausdehnung der CSU. Doch die Bayern zögern, denn sie wissen, dass die Aufkündigung der Unions-Gemeinschaft ein Spiel mit dem Feuer wäre.

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