Herr Trump, kommen Sie zu uns, wir haben eine Mauer

von The European3.02.2017Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Medien

Während Donald Trump von einer Mauer zu Mexiko träumt, haben die Niederländer diese schon längst gebaut – Niederlande “first”. Ein Video belustigt nicht nur Trump-Kritiker.

Mit einer Satire begrüße die Niederlande die Wahl des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und hat ihm zur Amtseinführung gratuliert. Erschienen war die Trump-Satire in der Sendung „Zondag met Lubach“, übersetzt: „Sonntag mit Lubach“ – vergleichbar mit der „heute „heute-show“ im ZDF. Moderator Arjen Lubach wirbt für die Niederlande. Im Fokus der Kritik steht Trumps Abschottungspolitik gegen Europa.

Herr Trump, kommen Sie zu uns, wir haben eine Mauer

Die Absicht der Satire: Trump könnte sich in den Niederlanden richtig wohlfühlen, denn da gibt es Afsluitdijk, einen Abschlussdeich, eine wirklich große Mauer, die die Niederländer „zum Schutz vor all dem Wasser gebaut haben, das aus Mexiko zu uns kommt.“ Die Holländer haben einen ganzen Ozean zwischen sich und Mexiko gebaut. Denn niemand baut bessere Ozeane. „Dieses Meer ist so groß, dass man es sogar aus dem Weltall sehen kann. Und wir haben es uns von den Mexikanern bezahlen lassen. Das ist die Wahrheit.”

Das Video wurde zum viralen Hit. Fast 9 Millionen sahen das auf Englisch ausgestrahlte Video.

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Frau Weidel: Was hat es zu bedeuten, dass ich per Google nur Schweigen der AfD zu dieser Frage vorfinde?

Nach dem Attentat in Halle hat Boris Palmer (Die Grünen) an Alice Weidel (AfD) einen Offenen Brief geschrieben und fragt: "Wäre es nicht notwendig, dass Sie zu dieser Tatsache eine politische Bewertung abgeben? Wie stehen Sie dazu, dass Rassismus und Antisemitismus in Deutschland wieder zu Morden

Erdogan will die Tore bis Wien öffnen

Trumps wilder Rückzug aus Syrien macht Erdogan den Weg frei für seinen historischen Masterplan: Ein Eroberungsfeldzug zur Wiederherstellung des Osmanischen Reiches. Nicht nur die Kurden sind in Gefahr. Auch Europa droht gewaltiges Ungemach.

„Das Volk gegen seine Vertreter“ lautet Johnsons Devise

Der Mann hat keine Skrupel. Er agiert in einem bemerkenswert polemischen Wahlkampfmodus. Da wird das Florett der Rhetorik beiseitegelegt und zum rostigen Beil gegriffen. Boris Ziel sind Neuwahlen, weil er hofft, dass ihm die Wähler Recht geben und sich gegen ihre Vertreter im Unterhaus wenden werde

Fünf Gründe warum die Linkspartei an Geltungskraft verliert

Einst regierte die LINKE den Osten unisono und war als Kümmererpartei allgegenwärtig. Der deutsche Osten der Puls und die Partei seine Herzkammer. Doch die Windrichtung hat sich geändert, die Herzen auch: Die LINKE ist im Abschwung und verliert an Atem, ihr droht der Infarkt, wenn nicht gleich de

"Sag' mir, wo du stehst!"

Kann man den Klimawandel als ernstes Problem betrachten und trotzdem genervt sein von der allgegenwärtigen Klimapropaganda?

Die Menschen werden sich nach Angela Merkel später sehnen

In Thüringen wird Ende Oktober ein neuer Landtag gewählt. Schafft es die CDU mit Mike Mohring das linksgrüne Bündnis von Bodo Ramelow abzulösen? "The European" hat den Preisträger des "SignsAwards“ getroffen und sprach mit ihm über das System Volkspartei, über die Zukunft Europas und über

Mobile Sliding Menu