Die Agenda 2010 war politisch ein Erfolg, aber kommunikativ ein Desaster. Uwe Knüpfer

Artikel zum Tag “Sozialismus”

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William Morris

Unternehmer

Der britische Unternehmer und bekennende Sozialist William Morris war ein künstlerischer Tausendsassa: Er verfasste Gedichte, schrieb Fantasy-Geschichten, widmete sich dem Design von Teppichmustern. 1877 veröffentlichte er „Lesser Arts“ eine Abhandlung zum Wert von Arbeit, Kunst und Handwerk. Seine These: Arbeit muss Spaß machen, Kunst muss zum Teil des Arbeitsalltags werden – eine Idee voller Idealismus, und voller Unkenntnis gegenüber den real existierenden Arbeitsbedingungen der industriellen Revolution.

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Lula da Silva

Politker

1980 schaltete er sich mit der Gründung der Partei der Arbeiter in die nationale Politik Brasiliens ein. Von 2003 bis 2011 war er Staatspräsident von Brasilien. Mit seinem Programm „Fome Zero“ (Null Hunger) versucht er, Hunger und Armut zu bekämpfen und bessere Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Lula hat sich einige Sporen in der Gewerkschaftsbewegung des Landes verdient. Er wurde 1945 in Caetés geboren.

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Evo Morales

Staatspräsidentin Boliviens

“Movimiento al Socialismo” heißt seine Partei. Sie und die Bewegung der Coca-Bauern brachten ihn an die Macht. Evo Morales ist der Staatspräsident Boliviens und in seinem Land sehr beliebt, vor allem, weil er indigener Abstammung ist. Er setzte sich für die Rechte der Eingeborenen ein und fährt eine konsequent sozialistische Wirtschaftspolitik. Den UN-Sicherheitsrat bezeichnete er als “Unsicherheitsrat”. Er ist ein Kritiker der israelischen Politik und brach 2009 die diplomatischen Beziehungen zu Tel Aviv ab.

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Franziska Stier

Politikerin

Die 1984 in Querfurt geborene Politikerin studierte Wirtschaftswissenschaften in Konstanz. Sie war Bundessprecherin der Linksjugend, die sich selbst als sozialistisch, antifaschistisch, basisdemokratisch und feministisch bezeichnet. Heute ist Stier Gewerkschaftssekretärin bei der Unia Nordwestschweiz.

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Johanna Uekermann

Politikerin

Die Politikerin wurde 2013 zur Bundesvorsitzenden der Jusos gewählt. Sie folgt damit auf Sascha Vogt, der bis dato die Jugendorganisation der SPD anführte. Uekermann war zuvor stellvertretende Bundesvorsitzende und ist seit 2002 Mitglied der SPD. Zwischen 2006 und 2013 hat sie Politikwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universíté de Genève studiert.

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Immanuel Benz

Politiker

Immanuel Benz ist seit Mai 2013 Bundesvorsitzender der Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken. Seit 2007 ist er im Bundesvorstand, von 2011 bis 2013 war er stv. Bundesvorsitzender. Benz hat in Mainz Politikwissenschaft, Geschichte und Publizistik studiert. Er kommt aus dem Bezirk Hessen-Süd.

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Edi Rama

Politiker

Edi Rama leitet seit September 2013 als sozialistischer Ministerpräsident die Geschicke Albaniens. Zuvor war er Künstler und Bürgermeister der albanischen Hauptstadt Tirana. In seiner Jugend spielte Rama im albanischen Basketball-Nationalteam.

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Wolfgang Nešković

Politiker

Der Politiker ist parteiloser Abgeordneter der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Dort ist Wolfgang Nešković rechtspolitischer Sprecher und Justiziar der Fraktion. Der ehemalige Richter am Bundesgerichtshof studierte bis 1974 Rechtswissenschaften in Hamburg. Bekannt wurde Nešković durch seine Bemühungen im Bereich der Legalisierung von Cannabis. Zudem ist der Politiker Mitbegründer des Instituts „Solidarische Moderne“.

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Hubertus Knabe

Leiter der DDR-Gedenkstätte Hohenschönhausen

Der Historiker (geb. 1959 in Unna) ist seit 2001 Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Seine Eltern waren 1959 aus der DDR geflohen. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Uni Bremen und engagierte sich früh bei Bündnis 90/Die Grünen. An der FU Berlin promovierte er zum Thema Umweltkonflikte im Sozialismus – Eine vergleichende Analyse der Umweltdiskussion in der DDR und Ungarn. Von 1992 bis 2000 arbeitete er in der Forschungsabteilung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Knabe setzt sich vor allem für eine kritische Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein.

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Bertolt Brecht

Lyriker

Der Lyriker und Dramatiker gehört zu den einflussreichsten deutschen Kulturschaffenden des 20. Jahrhunderts. Brecht verfasste Gedichte, Lieder, Kurzgeschichten, Romane, Erzählungen sowie Hörspiele für den Rundfunk. Während des Nationalsozialismus lebte Brecht im Exil in Dänemark, nach Ende des Krieges kehrte er nach Ost-Berlin zurück und arbeitete dort bis zu seinem Tod im Jahre 1956.

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