Es ist verlockend, die Vergangenheit als geordnet und die Zukunft als chaotisch zu beschreiben. Clay Shirky

Artikel zum Tag “Selbstbild”

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Köpfe

Oscar Wilde

Autor

Oscar Wilde war der wahrscheinlich bekannteste Proto-Hipster des 19. Jahrhunderts. „De Profundis” ist sein nachdenklichster und persönlichster Text: Wilde rechnet darin mit seiner oberflächlichen und hedonistischen Vergangenheit ab. Er war wegen seiner Homosexualität zu zwei Jahren Gefängnis mit Zwangsarbeit verurteilt worden und sah sich plötzlich mit sozialer und räumlicher Isolation konfrontiert. Zwischen 1895 und 1897 verfasste er aus der Haft eine Reihe von Briefen an seinen ehemaligen Liebhaber, die er mit einem Zitat aus Psalm 130 überschrieb: „Aus der Tiefe rief ich, Herr, zu dir.“

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Köpfe

Søren Kierkegaard

Philosoph

Der dänische Philosoph (1813 – 1855) gilt als Begründer bzw. geistiger Wegbereiter des Existenzialismus. Weltweite Berühmtheit erlangte er durch Werke wie „Entweder-Oder“ und „Der Bergiff der Angst“. Søren Kierkegaard befasste sich insbesondere mit der dialektischen Zerrissenheit des Selbst. Als großer Kritiker von Hegel, wendete er dennoch dessen dialektisches Prinzip an, allerdings in einer Wende hin zum Einzelnen Subjekt. Die Angst und Verzweiflung des Menschlichen Seins, ist nach ihm nur durch Annahme des von Gott gesetzten Selbst zu überwinden.

Zitat

Wir werden zu Medienkreaturen.

Wir werden zu Medienkreaturen.

von Nicholas Carr 09.02.2012

Zitat

Das Internet baut unsere Aufmerksamkeit nur auf, um sie dann zu zerstreuen.

Das Internet baut unsere Aufmerksamkeit nur auf, um sie dann zu zerstreuen.

von Nicholas Carr 09.02.2012

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Debatten

Emotionen des Hipsters

Beruf: Weltschmerzpoet

Nachdenklich, intellektuell, mit Sinn für die Kunst: So sieht sich der Hipster gerne. Selbstironisch marschiert er zum Takt seiner eigenen Musik.

von Henry David Thoreau 28.01.2014

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Kolumnen

Facebook-Psychologie

Das Leben der Anderen

Die Wissenschaft sagt: Je mehr Zeit Menschen auf Facebook verbringen, desto mehr gewinnen sie auch den Eindruck, dass alle anderen ein besseres Leben haben. Ich sage: Gern geschehen.

von Eberhard Lauth 14.01.2012

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Gespräch

Daten und Denkprozesse

„Wir werden zu Medienkreaturen“

Aufgrund des Internets befinden wir uns inmitten eines kognitiven Wandels: allgegenwärtige Daten verändern unsere Wahrnehmung der Welt. Lars Mensel sprach mit dem Autor Nicholas Carr über die Vorteile des Gedruckten, den Verlust der Reflexion und darüber, wie unsere Vorfahren überlebten.

Gespräch von Lars Mensel mit Nicholas Carr 31.01.2012

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