Es ist nicht Sache eines Politikers, allen zu gefallen. Margaret Thatcher

Artikel zum Tag “Sed”

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Manfred Wilke

Politikwissenschaftler

Der Soziologe, DDR-Forscher und Zeithistoriker war bis August 2006 Professor für Soziologie an der FHW Berlin. Bis zu seiner Pensionierung leitete er den Forschungsverband SED-Staat an der FU Berlin. Zusammen mit Hannes Schwenger und Otto Schily gründete er 1976 das „Schutzkomitee Freiheit und Sozialismus“. Seit 2005 ist Wilke Mitglied im Vorstand der Berliner CDU.

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Petra Pau

Politikerin

Die zu den Reformlinken zählende Pau wurde 1963 in Berlin geboren und ist seit 2006 Vizepräsidentin des Bundestags. Nach ihrer Ausbildung war sie zunächst als Deutsch- und Kunstlehrerin tätig, später als Mitarbeiterin beim Zentralrat der FDJ. Seit 1983 war sie Mitglied der SED. Für die PDS war sie zunächst auf Bezirks- und Landesebene in Berlin aktiv, zuletzt als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 1998 gewann sie ihr erstes Direktmandat, wo sie unter anderem stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion war. Sie ist verheiratet und konfessionslos.

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Dietmar Bartsch

Politiker

Dr. Dietmar Gerhard Bartsch ist Mitglied des Deutschen Bundestages und seit dem 13. Oktober 2015 zusammen mit Sahra Wagenknecht Vorsitzender der Linksfraktion und damit einer der Oppositionsführer des 18. Bundestags.

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Hans Modrow

Politiker

Als Vorsitzender des Ministerrates war Modrow einer der führenden SED-Politiker in der DDR. Nach der Wende wurde er PDS-Abgeordneter im Bundestag und im Europaparlament. Heute ist Modrow Vorsitzender des Ältestenrates der Partei Die Linke.

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Wolfgang Templin

Bürgerrechtler

Für viele wurde er zum Gesicht der deutschen Bürgerrechtsbewegung. Templin, der selbst in der SED aktiv war, spielte als Mitbegründer der Menschenrechtsgruppe­ „Initiative Frieden und Menschenrechte“ eine Schlüsselrolle während des Zerfalls der Diktatur. Nach der Wende wurde er Gründungsmitglied des Bürgerbüros zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur. Seit Juli 2010 ist er Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.

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Roland Jahn

Bürgerrechtler

Als SED-Gegner und Bürgerrechtler machte­ sich Jahn in der DDR einen Namen. 1983 war er Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena, wurde aber noch im gleichen Jahr zwangsausgebürgert. Jahn arbeitete daraufhin als Journalist für die ARD, die „Taz“ und den RBB. 1998 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit 2011 ist Jahn Leiter der Stasi-unterlagenbehörde.

Zitat

Linke sind keine besseren Menschen.

Linke sind keine besseren Menschen.

von Petra Pau 11.02.2015

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Debatten

Die SED war eine faschistoide Partei!

Linksaußen und AfD/Ost atmen den gleichen Geist

Linksaußen und AfD/Ost sind Schwestern und Brüder im gleichen Geist. Hinzu gesellen sich bei der Linksaußenpartei westdeutsche ewige kommunistische bisweilen sehr gefährliche Spinner und bei der AfD das alte rechtsradikale Potential Westdeutschlands. Linksaußen und AfD, das sind natürliche Fusionspartner und nicht blutrot-Linksaußen plus freiheitsrot-SPD!

von Gunter Weißgerber 27.08.2017

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Debatten

Die Zukunft der Aufarbeitung deutscher Geschichte

Aufarbeiten von Ruinen

Die Wendezeit hat zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Jetzt muss die Geschichtsschreibung in Europa weitergehen. Ein Plädoyer.

von Hildigund Neubert 12.08.2013

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Debatten

Umgang mit DDR-Geschichte

Das richtige Leben im falschen System

Wolfgang Thierse plädiert auf The European für eine klare Unterscheidung zwischen dem politischen System der SED-Diktatur auf der einen Seite und den darin lebenden Menschen auf der anderen. Nur so könne man in der Debatte um die historische Bewertung der Geschichte der DDR zu einem differenzierten Urteil kommen.

von Wolfgang Thierse 29.10.2009

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