Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. Immanuel Kant

Artikel zum Tag “Islamkonferenz”

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Köpfe

Seyran Ateş

Frauenrechtlerin

Die Berliner Anwältin und Autorin deutsch-türkischer Herkunft ist eine engagierte Frauenrechtlerin. Ateş war sowohl Mitglied der Deutschen Islamkonferenz als auch des Integrationsgipfels. Ihre zahlreichen Bücher, in denen sie sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzt, wurden kontrovers diskutiert. 1984 entkam Ateş nur knapp einem Attentat, seitdem bekommt sie immer wieder Morddrohungen.

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Köpfe

Khadija Katja Wöhler-Khalfallah

Publizistin

Aufgewachsen ist sie in Tunesien, studiert hat sie dann in Deutschland. Seitdem publiziert Khadija Katja Wöhler-Khalfallah über die Ursachen des islamischen Fundamentalismus und die Vernetzungen fundamentalistischer Bewegungen in den Heimatländern bis hin nach Deutschland. Ihr jüngstes Werk „Islamischer Fundamentalismus: von der Urgemeinde bis zur deutschen Islamkonferenz“ ist 2009 beim Verlag Hans Schiler erschienen.

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Köpfe

Hamed Abdel-Samad

Autor

Der deutsch-ägyptische Politologe wurde in Deutschland durch die Sendung „Entweder-Broder“ bekannt. Zuvor hatte er an der LMU gelehrt. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam-Konferenz und Autor mehrerer Bestseller. Den politischen Islam kennt er sehr gut, seine zuweilen harte Kritik ist äußerst fundiert.

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Gespräch

Islamkonferenz in Deutschland

„Die Bundesrepublik ist nicht laizistisch“

Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats in Deutschland, hat keine großen Erwartungen an die kommende Islamkonferenz. Innenminister Thomas de Maizière habe sie so konzipiert, dass die richtigen Themen nicht besprochen werden. Die Muslime in Deutschland werden sich mit dem Gremium nicht identifizieren.

mit Ali Kizilkaya 16.04.2010

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Debatten

Ausgang der Islamkonferenz

Bretter, die nicht die Welt bedeuten

Schlechter hätte die Deutsche Islamkonferenz für Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kaum beginnen können, könnte man meinen. Die SPD ruft die muslimischen Teilnehmer zum Boykott auf, die FDP verlangt die Verlegung in ein anderes Ministerium, die Linke hält es für gescheitert, die Grünen für eine Frechheit, Migrations- und Islamforscher sind irritiert. Und die Muslime?

von Ekrem Senol 01.04.2011

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Debatten

Konservatives Manifest der Werte-Union

Wir fordern eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam

“Wir fordern insbesondere eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam. Anders als andere Religionen weist der Islam eine Doppelnatur auf: Er ist nicht nur Religion sondern zugleich politische Ideologie mit Allmachtsanspruch,” heißt es im neuen konservativen Manifest der Werte-Union.

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Debatten

90 % der Muslime leben in Parallelgesellschaften

„Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam“

„Ich hatte gehofft, dass die Deutschen aufwachen. Das ist aber nicht passiert. Eine links-grüne Minderheit dominiert die Medien“, sagt Bassam Tibi in einem Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung".

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Kolumnen

Islamkonferenz

Mit Allah für die Freiheit

Die Islamkonferenz hebt das Verhältnis von deutschem Staat und Religionsgemeinschaften aufs Tapet. Eine säkulare Demokratie braucht wehrhafte Institutionen, die verhindern, dass der Staat über seine Kompetenzen hinaus Boden gutmacht. Das Kruzifix im Klassenzimmer wird somit zu einem Bollwerk gegen Ideologien und staatliche Allmachtsversuche. Freie Gesellschaften müssen sich deshalb Religion im öffentlichen Raum gönnen.

von Alexander Görlach 30.03.2011

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Debatten

Ineffiziente Islamkonferenz

Wir brauchen einen Migrationsminister

Deutschland braucht ein Ministerium für Einwanderung und am besten auch eine europäische Islamkonferenz. Erst dann kann eine notwendige Debatte gut koordiniert werden. Dabei zeigen die Unruhen in vielen arabischen Ländern, wie gerade jetzt Vorurteile abgebaut werden könnten.

von Seyran Ateş 03.04.2011

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Debatten

Bassam Tibi

Warum wir eine „Islamologie“ brauchen

Die Islamwissenschaft kann die politische Erscheinung des Islamismus in der islamischen Zivilisation nicht erklären, gerade weil sie eine Philologie ist, sagt Bassam Tibi. Er plädiert für seine „Islamologie“, die die gesellschaftlichen Realitäten erforscht.

von Bassam Tibi 26.02.2017

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