Calderón hat nie die Verantwortung übernommen. Sergio Aguayo

Artikel zum Tag “Dmitri-medwedew”

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Köpfe

Wladislaw Inosemzew

Ökonom

Wladislaw Inozemtzew ist Gründer und Direktor des „Centre for Post-Industrial Studies“ und gilt als einer der schärfsten Kritiker Wladimir Putins. Der russische Top-Ökonom beriet unter anderem den früheren Präsidenten Dmitri Medwedew und war bis 2014 Direktor des „Department for World Economy and International Trade“ an der Moskauer Lomonossow-Universität – der größten Universitäts Russlands. Inozemtzew hat mehr als 14 Bücher und hunderte Gastbeiträge veröffentlicht, u.a. in der „Süddeutschen Zeitung“, „El País“ und „Foreign Affairs“.

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Köpfe

Wladimir Putin

Politiker

Der neue alte Präsident der Russischen Föderation wurde 1952 in Leningrad geboren. Der ehemalige KGB-Offizier arbeitete zunächst unter seinem Amtsvorgänger Boris Jelzin ehe er selbst Ministerpräsident (1999-2000) und dann Präsident (2000-2008) Russlands wurde. Letzteres Amt gab Putin für einige Jahre an Dmitri Medwedew ab, in denen er selbst erneut Ministerpräsident (2008-2012) und Vorsitzender Partei „Einiges Russland“ wurde. Seit 2012 ist er erneut Präsident Russlands. Putin gilt mit einem vermuteten Privatvermögen von mehreren Milliarden US-Dollar als einer der reichsten Menschen der Welt.

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Köpfe

Alexander Rahr

Politologe

Der studierte Politologe wurde 1959 auf Taiwan geboren. Rahr ist seit 1994 Programmdirektor Russland / Eurasien der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und Programmdirektor des dortigen Berthold-Beitz-Zentrums. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter Biographien über die russischen Präsidenten Gorbatschow und Putin. Zuletzt erschien „Der kalte Freund“ (2011) im Hanser Verlag. Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, Ehrenprofessor des Moskauer Staatsinstituts für Internationale Beziehungen sowie der High School of Economics, Moskau.

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Köpfe

Leonid Luks

Historiker

Der Prof. em. für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde 1947 in Sverdlovsk (heute Ekaterinburg) geboren. Er studierte in Jerusalem und München. Von 1989 bis 1995 war er stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle und zugleich Privatdozent und apl. Professor an der Universität Köln. Bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der KU Eichstätt-
Ingolstadt. Er ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte".

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Debatten

Drohende Wiederwahl Putins

Dollar-Demokratie

Russlands Zivilgesellschaft ist aufgewacht und wehrt sich gegen die Scheindemokratie des Wladimir Putin. Der Westen könnte sie unterstützen, tut er aber nicht – stattdessen fließen Milliardenbeträge.

von Ann-Dorit Boy 19.12.2011

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Debatten

Stabilität von Russland

Russlands drittes autoritäres Experiment

In Russland mag Putins Popularität ungebrochen sein – doch unter seiner Herrschaft steuert das Land auf einen erneuten Staatskollaps zu.

von Andreas Umland 11.11.2011

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Debatten

Russlands politisches System

Von der Bestimmung, Großmacht zu sein

Die Zeit für dringend nötige Reformen läuft aus in Russland. Das Jahrzehnt des ungebremsten Wachstums ist vorüber, der Machterhaltungstrieb der Herrschenden und fehlende Strukturveränderungen führen in eine Abwärtsspirale. Russland steht am Scheidepunkt.

von Jens Siegert 15.11.2011

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Debatten

Putins Position nach den Protesten

Die Paranoia des Zaren

Anstatt den Dialog mit den Unzufriedenen zu suchen, reagiert Wladimir Putin nervös und hysterisch. Will er ein zweiter Lukaschenko werden?

von Ann-Dorit Boy 02.03.2012

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Debatten

Putins Kampf gegen die Korruption

Unter Wölfen

Russlands Präsident Putin hat der Korruption in seinem Land vordergründig den Kampf angesagt. Ein gefährliches Spiel, riskiert er doch die Loyalität bisheriger Vertrauensmänner. In Moskau wird gemunkelt, dass es bald einen besonders wichtigen Politiker treffen könnte.

von Liana Fix 02.12.2012

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Debatten

Modernisierung in Russland

Kritische Masse

Die russischen Proteste sind die direkte Konsequenz einer schrittweisen Öffnung des Kremls unter Medwedew. Das Internet und die Etablierung einer vernetzten Opposition sorgen nun für auch öffentlich sichtbare Unzufriedenheit.

von Stefan Meister 17.12.2011

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