Die vier Reiter der Außenpolitik

von Stefano Casertano14.11.2012Außenpolitik

Amerika hat seine Hegemonialstellung verloren. Um vier weitere Jahre Außenpolitik machen zu können, muss Obama die Blickrichtung seines Landes korrigieren.

Barack Obama ist für seine innenpolitischen Leistungen wiedergewählt worden – die Außenpolitik der USA hat derzeit auch eher wenig Erfolge zu verbuchen und hätte die Wähler nur verschreckt. Dabei ist das Versagen von Amerikas diplomatischen Bemühungen nicht einmal Obamas Schuld: Globale Konflikte haben oftmals eine lange Geschichte und wir können kaum den Präsidenten der USA für Unruhen in anderen Erdregionen haftbar machen.

Wir können trotzdem zugeben, dass das globale Panorama ein geradezu apokalyptisches Bild bietet. Die vier Reiter der Apokalypse: Irans Nuklearprogramm, islamische Revolutionen, der Zerfall der Euro-Zone und das Schwächeln der chinesischen Wirtschaft. In den USA gibt es sogar noch einen fünften innenpolitischen Reiter: die Staatsverschuldung. Die Zeitschrift „The Economist“ argumentiert sogar, dass diese fünfte Bedrohung die schwerwiegendste für Amerika ist – eine Meinung, die übrigens auch von der „New York Times“ geteilt wird. Dort erschien direkt nach der Wahl

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