Paketbombe

von Stefan Gärtner1.06.2012Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

Jetzt geht’s los: Erst wenn Wallraff kommt, ist ein Skandal ein Skandal.

Dass Fernsehen dumm mache, ist an dieser Stelle ja erst widerlegt worden, und der am Mittwochvormittag so lobend erwähnte 20.15-Uhr-Fernsehfilm (ARD) war am Mittwochabend immerhin so mittelmäßig, dass es zur parallelen Lektüre eines (schlechten) Romans langte. Und nach der Entscheidung, vor dem „Ausschalten“ (Peter Lustig) der Höllenmaschine noch einmal bei der privaten Konkurrenz nach dem Rechten zu sehen, schloss tatsächlich Günter Wallraff die Lücke bis zu „Tagesthemen“ und „heute journal“, die ausnahmsweise parallel liefen, was angenehm war, wenn man sich zwar einerseits Stoff für seine politische Wühlarbeit besorgen muss, aber andererseits auch nicht unbedingt den dicken Sigmund Gottlieb (CSU bzw. Bayerischer Rundfunk) ertragen will, wie er vor Begeisterung über seinen neuen Bundespräsidenten und dessen Reise nach Jerusalem sich fast ins Höschen macht.

„Dieses Paket ist angekommen“

Dann jedenfalls Wallraff auf RTL: „Günter Wallraff deckt auf“, und zwar das,

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