E pluribus unus

von Stefan Gärtner4.03.2011Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

Das deutsche Staatstheater und seine Kritiker: Auf irgendeinem Auge sind sie immer blind, und wer jetzt auf das Windei Guttenberg schimpft, der soll sich mal eine Rede von Angela Merkel anhören.

Nu’ is’ er weg, der schöne Baron, und als sei das Großdeutsche Reich schon wieder zusammengebrochen, raunte faz.net morbid vom „Tag nach Guttenberg“; es ist aber nur einer gegangen worden, der bis hin zu seiner einmalig seifigen Abgangserklärung die Regeln des Betriebs besser beherrschte als das graue Partei-Mittelmaß, das laut „Bild“-Oberferkel K. Diekmann des Freiherrn Königsmörder war.

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