Komm auf die gute Seite!

Sonja Vukovic16.04.2015Gesellschaft & Kultur, Medien

Germanwings-Katastrophe, Lügenpresse, „Digitales Debakel“ – viele Menschen echauffieren sich über das Internet, erklären es für unfair und frustrierend, für gefährlich oder gescheitert. Dabei könnte man es ganz einfach mal anders benutzen.

Glasfasern ersetzen Nervenfasern. Wir sind alle verbunden. Und trotzdem allein. Das Internet macht uns zu Voyeuren, Philosophen, Egoisten. Neuerdings auch zu Psychologen, Ärzten, Flugzeugtechnikern. Wir wissen alles – nur nichts so wirklich. Häufig am wenigsten, wie man Quellen prüft, Urheberschaft oder Privatsphäre schützt. Wir verflachen. Verdummen. Kümmern und konzentrieren uns nicht mehr. Wir fühlen uns ausspioniert. Desinformiert. Und dieses Gefühl teilen wir. Wir teilen alle Gefühle. Mit allen. Schnell. Hass wächst im Netz exponentiell. Und so verschwören wir, verhetzen, inszenieren digital unsere Trauer um Menschen, die wir nicht kennen. Beleidigen online Leute, die uns nicht kennen. Beuten aus. Wir sind süchtig. Nach Feedback, nach Empörung, nach Recht. Social Media – ist das noch sozial?

Solche Sachen und Ähnliches steht in „dem Internet“, nachzulesen über „das Internet“. Ganz einfach zu finden mit Internet-Recherchen wie etwa: “„Wie uns das Internet verändert“”:http://www.vocer.org/wie-das-internet-unsere-gesellschaft-veraendert/ oder “„Was das Internet mit uns macht“”:http://www.welt.de/print/wams/nrw/article109407930/Was-macht-das-Internet-aus-uns.html. US-Autor Andrew Keen “schreibt so was”:http://video.tagesspiegel.de/andrew-keen-social-media-machen-uns-einsam.html. Bill Keller, Ex-Chefredakteur der „New York Times“, “meint so was”:http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kritik-an-sozialen-medien-es-lebe-die-verweichlichung-a-763805.html. Der Mediziner Manfred Spitzer behauptet “solche Sachen”:http://www.welt.de/gesundheit/article109529374/Droht-uns-tatsaechlich-die-digitale-Verdummung.html. Und viele, viele mehr erklären das Internet jetzt für gefährlich. Für gescheitert. Für unfair und frustrierend – gern auch im Internet.

Und ja, es läuft etwas schief, sowohl in den sozialen Medien als auch teilweise da, wo man einst noch seriösen Journalismus vermutete. Doch so sehr Sätze einladen zum #Aufschrei im Netz, zum Liken und Teilen, die lauten wie der von „Zeit Online“: „Andrew Keen, Silicon-Valley-Insider und schärfster Internet-Kritiker, erklärt in seinem neuen Buch ,Das digitale Debakel‘ warum das Internet versagt hat“ – wer ist denn „dieses Internet“? Seit aus einer Welt der Massenmedien eine der Medienmasse geworden ist, sind wir seither nicht alle das Internet? Tragen wir nicht alle bei? Sind wir also alle gescheitert?

Ich habe „Das digitale Debakel“ noch nicht gelesen. Mag sein, Keen bringt tolle Visionen dafür an, wie wir das Internet zu einem besseren Ort machen können. Was ich aber darüber las (“Ausschnitte hier”:http://www.randomhouse.de/Buch/Das-digitale-Debakel/Andrew-Keen/e456804.rhd?mid=4), demnach habe ich den Eindruck, es ist vor allem eine Kapitalismus-Kritik. Die Veränderung müsse demnach dem Silicon Valley entspringen, und zwar vor allem im Sinne der ökonomischen Gerechtigkeit. Das klingt klug und gut und bei Kapitalismus-Kritik und Forderungen nach Regulierung etwa bin ich gern dabei – doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Larry Page jetzt doch gerne Geld für Googles Suchinhalte zahlen möchte? Oder dass Mark Zuckerberg nun doch nicht mehr das Netzverhalten der Facebook-Mitglieder auch außerhalb des Netzwerkes trackt?

Wir sind nicht nur Opfer, sondern auch Täter

“Keen sagte The European”:http://www.theeuropean.de/andrew-keen/9532-abrechnung-mit-dem-internet-das-digitale-debakel, sein Buch richte sich an „ein allgemeines Publikum, an die Menschen, die das Internet benutzen und nicht erkennen, dass sie ausgebeutet werden“. Gut, Aufklärung ist wichtig. Da gibt es sicher noch viel zu tun. Aber die Wahrheit ist auch: Wir sind vielleicht Opfer. Aber Täter sind wir auch.

Naheliegend ist für mich daher die Frage, welchen Einfluss jeder von uns auf die Welt hat, die er online entdeckt und erlebt. Wenn das Internet ein so schlimmer Ort ist – den man gewiss nicht mehr abschaffen wird –, was habe ich dann damit zu tun? Auf ökonomischer Ebene, die Keen anspricht, kann man etwa bei der Frage nach Eigenverantwortung bei Konsum ansetzen. Wer bei Amazon bestellt, sollte sich vielleicht nicht unbedingt über die Probleme am Buchmarkt oder über Dumpinglöhne echauffieren. Wer Nachrichten hauptsächlich über seine sozialen Netzwerke oder E-Mail-Provider generiert, darf sich fragen, wie sich das auf etablierte Presse-Redaktionen auswirkt. Und das beste Mittel gegen den „Absturz des Journalismus“ ist immer noch: dafür zu bezahlen.

Wie sich unser Verhalten im Netz darauf auswirkt, was das Netz uns bietet, zeigte vor einiger Zeit ein Beispiel aus Australien. Ein Online-Händler hatte da entschieden, dass Besteller, die Explorer 7 verwenden, draufzahlen müssen. Der Grund: Er könne seine Produkte nur billig anbieten, weil er Technologie benutze, die die Firma effizient machten. Da wäre es schlicht nicht möglich, andauernd die Webpage für alle Browser aktuell zu halten. Wenn der Kunde sich nicht die Mühe mache, neue Versionen zu installieren, “müsse er eben eine Zusatzsteuer dafür zahlen”:http://www.spiegel.de/netzwelt/web/internet-explorer-7-nutzer-zahlen-in-australien-drauf-a-839008.html.
Das mag eine streitbare Aktion gewesen sein, aber sie macht deutlich: Auch die Technik, die wir verwenden, und wie genau wir Hard- und Software nutzen, wie wir suchen, und was wir finden möchten, all das wirkt sich auch auf Produktion und Angebot und damit die Qualität des Internets und der Branche aus. So ist das auch mit Nachrichten.

Es ist nämlich schon etwas her, dass sogenannte Push-Medien die Nachrichtenhoheit hatten, also Medien, bei denen der Informationsfluss vom Sender gesteuert wird. „Das Internet“ ist ein sogenanntes Pull-Medium und das bedeutet: Der Informationsfluss wird ziemlich stark vom Empfänger gesteuert. Wer zum Beispiel seinen Infodrang und seine Diskussionswut etwas zügeln und auch mal einige Stunden ohne Endgerät leben kann, der trägt durchaus dazu bei, dass es weniger Liveticker gibt, die nur diesen Bedürfnissen dienen (und dem Zweck, durch die generierten Klicks Online-Werbung zu platzieren).

Wer seinen Frust über bestimmte Themen indes ständig in die sozialen Medien bläst, der muss sich nicht wundern, dass er immer wieder solche Aufreger-Inhalte geboten bekommt. Die Algorithmen der sozialen Netzwerke, der Suchmaschinen und Portale bieten nämlich vor allem Inhalte an, auf die man reagiert – egal, wie man reagiert. Die Algorithmen sind inhaltneutral und daher hilft es, wenn man sich nicht nur über das auslässt, was missfällt, sondern auch aktiv auf Inhalte reagiert, die man gut findet. Mehr Info zu dem Thema findet man unter dem Stichwort “Filter-Bubble”:http://www.carta.info/77196/filter-bubble-und-propaganda-wie-wir-mit-nachrichten-besser-umgehen-sollten/.

Ein Ort für Schüchterne

Einige Beispiele zeigen, dass das Netz schon jetzt aus zum Beispiel sozialer, gesundheits- und verbraucherschutzpolitischer Perspektive durchaus jede Menge Vorteile bietet. Und dass es auch ein Ort der Fairness und Menschlichkeit sein kann, vor allem für jene, die sonst oft soziale oder bildungspolitische Ausgrenzung erfahren: Süchtige etwa, Schüchterne, Gemobbte, Kranke. Menschen, die häufig stigmatisiert werden, hier aber Gemeinschaft finden. Die wenige Möglichkeiten zur Teilhabe haben, hier aber abgeholt werden. Die sich nicht trauen, aus sich herauszukommen oder jemanden anzusprechen. Und hier Mut schöpfen und positives Feedback erfahren.

Vom ersten Beispiel, das mir einfällt, haben schon einige Medien berichtet, vielleicht ist die Geschichte einigen bekannt. Die geht so: Ein anonymer Nutzer postete ein Bild, das eigentlich aus zwei Fotos besteht. Links sieht man einen tanzenden, übergewichtigen Mann. Rechts sieht man denselben Mann, wie er verschämt und traurig zu Boden guckt. „Habe letzte Woche dieses Exemplar beim Tanzen erwischt. Er hörte damit auf, als er uns lachen gesehen hat“, stand unter der Collage.

Das Foto machte die Runde und ganz bald formierte sich unter dem Hashtag #FindDancingMan eine globale Netzsuche nach dem Verspotteten – angeführt von einer hübschen US-Journalistin, die auch Aktivistin ist. Sie schrieb öffentlich an den Unbekannten: „Dancing Man, wir wissen nicht viel über dich, aber ein Foto im Internet lässt vermuten, dass du tanzen wolltest und dir das Gefühl vermittelt wurde, dass du das nicht tun solltest. Wir wollen dich ausgelassen tanzen sehen und (…) sind bereit, eine Tanzparty nur für dich zu veranstalten.“ “„Wir“, das waren mehr als 1700 Frauen”:http://www.fr-online.de/digital/dancing-man-wie-der–dancingman-das-netz-bewegt,1472406,30071704.html.

Kurze Zeit später meldet sich der Londoner Sean auf Twitter als @Dancingmanfound. Er komme sehr gern, schrieb er – und lächelte auch wieder. Inzwischen waren mehr als 31.000 Euro für die Sause via Netz gespendet worden. Das Geld, das nicht für den Event und für die Anreise von Dancing Man Sean verwendet wird, soll einer Anti-Mobbing-Kampagne zugutekommen.

Alexandra Reitz und Diana Forchert haben ganz persönliche Gründe, sich gegen Mobbing zu engagieren. Beide haben Kinder, denen geschah, was man keinem Kind auf dieser Erde wünscht: Sie fanden keine Freunde. Nicht im Kindergarten, nicht in der Schule. „Aber ich konnte das so nicht akzeptieren“, sagte Forchert jetzt in einem “Interview mit Radio Darmstadt Radar”:https://soundcloud.com/alexandra-reitz-4. Und: „Mobbing betrifft die ganze Familie.“ Aus der Not habe sie “Barachiel e.V. gegründet”:http://mobbing-barachiel.de.tl/Wer-wir-sind-.–.–.-.htm, der Name steht für den Erzengel, obwohl es keine christlich gesinnte Vereinigung ist. Mit der gemeinnützigen Organisation will Forchert für das Thema Mobbing sensibilisieren, aber auch Opfer zusammenbringen und Eltern aus ihrer Hilflosigkeit führen. Man fühle sich sehr allein mit dem Problem, sagt sie. Freunde und Nachbarn unterschätzten es auch häufig. „Aber ich wusste, ich bin nicht die einzige Mutter, der es so geht. Und darum suchte ich nach anderen Eltern im Netz.“

Ein Ort für Gemobbte

Eine davon war Alexandra Reitz. Die beiden Frauen lernten sich über Facebook kennen, und so auch den Fotografen Udo Glaser von Odenwald Fotografie, der sich bald bereit erklärte, pro bono eine Fotoausstellung zu erstellen, die jetzt in Schulen, Vereinen, Kindergärten und anderen Einrichtungen gezeigt werden soll. Quasi überall da, wo Aufklärung gewünscht und wichtig ist.

Für die Bilder der Ausstellung posierten ausschließlich betroffene Kinder (durch Masken vor Identifizierung geschützt), die jetzt miteinander befreundet sind. 50.000 Mobbingopfer gäbe es offiziell in Deutschland, sagt Forchert. Und schätzt: „Die Dunkelziffer ist weit höher.“

Wer spenden möchte oder Informationen sucht, kann “die Barachiel-Webpage besuchen”:http://mobbing-barachiel.de.tl/Startseite.htm. Da stehen rührende Dinge. Zum Beispiel: „Man liebt sein Kind, lässt es zu einem Individuum werden (…). Die Kindergartenzeit kommt. Im Vorfeld erzählt man dem Kind, wie schön es ist, mit anderen zu spielen, Gemeinschaft zu entdecken. Doch das Kind wird abgelehnt. Als Elternteil bestärkst du, versprichst eine Änderung, baust auf und überredest es, jeden Tag einen Neuanfang zu wagen. Und das Kind vertraut und glaubt. Man holt sich Hilfe von Erziehern, Menschen, die dafür ausgebildet sind, kleine Seelen zu retten. Doch man wird vertröstet, als überempfindlich dargestellt, und man beginnt, an sich zu zweifeln. Da es keine Kindergartenpflicht gibt, lässt man sein Kind draußen, um es vor weiterer Ablehnung zu beschützen. Damit wird ihm viel genommen, aber auch viel erspart.“

Peter und Kai wollen Lancelot den Tod ersparen. Die beiden engagieren sich seit Jahren gegen die Todesstrafe und lernten den Amerikaner über eine Homepage kennen, auf der Gefängnis-Insassen Brieffreunde suchen. Lancelot soll einen Polizisten erschossen haben und nun sitzt er seit mehr als 20 Jahren in einer Todeszelle in Florida. Kai und Peter waren noch nie in den USA, haben Lancelot nie persönlich getroffen. Aber sie halten ihn für unschuldig und glauben, dass sein Fall trotz angeblicher Ungereimtheiten vor allem deshalb nicht wieder aufgerollt wird, weil Lancelot schwarz ist. Aber sie sagen auch: Selbst wenn nicht, „die Todesstrafe produziert doch nur noch mehr Leid, denn die Angehörigen der Todeskandidaten, Familie und Freunde, leiden. In Deutschland hätte er längst eine Höchststrafe abgesessen.“

Man muss nicht an Lancelots Unschuld glauben, um sich dafür begeistern zu können, was Kai und Peter tun. Vor allem, wie sie es tun. Mit welchem Eifer sie Kunst und Musik anfertigen und mühevoll für Kleinbeträge verkaufen, um so Spenden zu generieren, die ihrem Schützling den Rest seines Lebens einigermaßen schön machen sollen. Das eigentlich Rührende an der Aktion ist, wie sehr sie sich nicht unterkriegen lassen bei einer Sache, die so gar keinen Erfolg verspricht. Einfach der Sache wegen. Mit viel Liebe zum Detail pflegen sie drei Blogs und “zwei Facebook-Seiten”:https://kaivelcomics.wordpress.com/ , malen, basteln, werben, produzieren immer wieder neue Videobotschaften, um so Medien auf sich aufmerksam zu machen – und weil dennoch keines über sie berichten will, rufen sie andauernd bei Domian an. Sie sind mit Infoständen “auf Märkten unterwegs”:https://kaivelcomics.wordpress.com/2014/05/21/infostand-der-ihfl-in-kassel/ klammern sich an Strohhalme, kassieren viele Niederlagen und abschätzige Bemerkungen. Und doch zeigen sie sich nie verzweifelt oder geben bösartige Kommentare von sich, wenn jemand nicht an ihre Sache glaubt.

Vor allem die Comic-Zeichnungen von Kai alias Kaivel sind ein kleiner Renner. Seine Figuren Detlef, Roky Kopar, Fleder Wuff, Raschi und Prof. setzen sich mit allerlei Problemthemen auseinander, von Pegida über Geldgier bis zur Sucht. Manchmal haben die Comics geradezu den Humor von Antiwitzen, manchmal aber sind sie wirklich erheiternd, auf den Punkt, und herzergreifend. Und so hat Kaivel schon einige Fans, die eifrig folgen, diskutieren und eigene Fanzeichnungen anfertigen. Ein Fan hat Detlef nachgehäkelt.

Das Internet steckt im Detail

Man kommt womöglich auf den Gedanken, hier seien vielleicht Betrüger am Werk. Klingt alles irgendwie zu naiv, um wahr zu sein. Zu unprofessionell. Zu weit hergeholt. Aber sie wären ziemlich miese Betrüger mit Spendenaufrufen, die so lauten: „Nicht die Menge zählt, die Geste zählt! Die Menschlichkeit! Wenn ein Armer 1 Euro spendet, spendet er mehr, als wenn ein Reicher 1000 Euro spendet.“ Und egal, wer spendet, er bekommt nach Aussage der beiden Überweisungsträger zugemailt, die Aufschluss geben, wofür das Geld verwendet wurde.

Es gibt noch viele mehr solcher Projekte, die gerade im Netz neue Chancen bilden für Menschen, die sonst schnell in Vergessenheit geraten, die Außenseiter sind, oder die Sinn empfinden, weil sie sich engagieren – besser bekannte Seiten sind zum Beispiel der Blog der “„Deutsche Aidshilfe“”:http://blog.aidshilfe.de/, “Betterplace.org”:https://www.betterplace.org/de/ oder das “Magazin „Miles“”:http://www.miles-dasmagazin.de/, das offen über Themen wie Depressionen, Burn-out, seelische Gesundheit, Mobbing, Therapien und Prävention berichtet.

Alles kleine Projekte, aber eine riesige Hilfe für Leute, die sonst nicht wissen, wohin. Sie verändern vielleicht nicht die Welt, so wie Facebook, Paypal, Amazon und Google. Aber auch sie sind „das Internet“.
Wer das fördern will, kann einfach mal vorbeischauen.

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