Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann. Karl Kraus

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 24.05.2018

Debatte

Von wegen Trump! Das Risiko kommt aus Rom!

Die bevorstehenden Wahlen in Italien ziehen nicht dieselbe Aufmerksamkeit der Anleger auf sich wie diejenigen in Frankreich und Deutschland im vergangenen Jahr. Dabei bergen sie ein unvergleichlich höheres Risiko speziell für die europäischen Märkte. Die Augen der Marktteilnehmer, die angstgeweitet auf Donald Trump starren, sollten sich besser auf Rom richten.

Kolumne

  • Nun kommen sie also, die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Die Autobauer sollen üble Schmutzfinken sein, die Deutsche Umwelthilfe steht als Saubermann da – zurecht? Sind alle, die vorgeben, die Umwelt zu schützen, wirklich gut und anständig? Was wäre, wenn Jürgen Resch mit seiner Deutschen Umwelthilfe ein knallhartes Inkasso-Unternehmen aufgebaut hätte, das lediglich raffiniert getarnt ist?

Kolumne

  • Fraktionsvorsitz und Parteivorsitz! Das ist die ideale Position, aus der heraus sich Andrea Nahles ab sofort für den nächsten Bundestagswahlkampf positionieren wird. Sie hat Schulz, den glücklosen Verwalter der Bebelschen Taschenuhr, nach knapp einem Jahr aus dem Weg geräumt. Und ganz nebenbei Malu Dreyer kaltgestellt. Nun greift sie nach dem Kanzleramt.

Kolumne

  • Die Auktion war schlichtweg sensationell. 45 britische Pfund war das Porträt „Salvator Mundi“ noch vor wenigen Jahrzehnten wert. Nun erzielte das Werk von Leonardo da Vinci 450 Millionen US-Dollar. Ist das zuviel? Das fragt Sebastian Sigler im Wirtschaftskurier, der seit 60 Jahren besten Wirtschaftsjournalismus bietet und anläßlich dieses Jubiläums als „größte Zeitung der Welt“ erschienen ist.

Debatte

„Willkommen im Dialog 2018!“

Der Tag, an dem der Ludwig-Erhard-Gipfel 2018 am Tegernsee stattfand, war zugleich symbolträchtig für Deutschland, denn in Berlin einigten sich Union und SPD auf Koalitionsverhandlungen. Der „Freiheitspreis der Medien 2018“ gin in der Kategorie „Politik“ an FDP-Chef Christian Lindner und in der Kategorie „Wirtschaft und Finanzen“ an Bundesbankpräsident Jens Weidmann – ein starkes Signal!

Debatte

Ludwig-Erhard-Gipfel: Signale nach Berlin

Jahr für Jahr versammelt der Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee die Politik-, Finanz- und Wirtschaftselite zum Jahresauftakt der Entscheider. Aus Sicht von Anlegern und Investoren, aber auch von Firmenlenkern von besonderer Bedeutung war dabei der Auftritt von Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Der wiederholte seine Forderung nach einem konkreten Enddatum für die Anleihenkäufe der EZB.

Kolumne

  • Kommunistische Konzentrationslager – damit führt Nordkorea die Liste des Schreckens für Christen weltweit an. Doch die größte Gefahr kommt in diesen Tagen aus einem Buch, in dem steht, dass die Verbreitung der Weihnachtsgeschichte eine Sünde sei, die mit dem Tod bestraft werden muss. Überall, wo dieses Buch die Menschen leitet, müssen Christen an Weihnachten um Leib und Leben fürchten.

Kolumne

  • Die Spitzenpolitiker von Union und SPD geben sich im Schloss Bellevue die Klinke in die Hand; erklärtes Ziel des Bundespräsidenten scheint eine erneuerte Großen Koalition zu sein. Die Börsianer sind derweil erleichtert, dass die Jamaika-Idee gescheitert ist. Alle Beteiligten sollten aber genau hinschauen: Wer könnte da als mächtigste Sozialdemokratin demnächst am Kabinettstisch sitzen?

Kolumne

  • Hamburg, 21. November 1947. Urauffführung in den Kammerspielen, restlos ausverkauft. Auf dem Programm das Drama um den Unteroffizier Beckmann, um Moral, Schuld, seelische Zerstörung: „Draußen vor der Tür“ – das Bühnendebüt für den 26jährigen Wolfgang Borchert. Der Vorhang, noch geschlossen, bewegt sich. Der Regisseur tritt vor: „Der Autor ist gestern Nacht verstorben.“ Totenstille im Publikum.

Kolumne

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