Konsum reduzieren bis zur absoluten Abstinenz. Marlene Mortler

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist arbeitet für die „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 29.08.2018

Kolumne

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  • Geht es um ein Haus? Ja, auch, zuerst aber geht es um Menschen. Um Schicksale, die berühren. Der Fichtenhof war, und das ist die wirklich wichtige Erkenntnis, ein wichtiger Treffpunkt des Widerstands gegen Hitler. Den Forschungen von Heinrich Lohmann ist zu verdanken, dass dies nun wieder bekannt wird. Wäre es übertrieben, den Fichtenhof als ein „kleines Kreisau in Norddeutschland“ zu bezeichnen?

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  • 20. Juli 1944. Das Stauffenberg-Attentat macht den Widerstand gegen Hitler schlagartig offenbar, unbarmherzig lässt Roland Freisler hinrichten. Kaum bekannt: Etliche Widerstandskämpfer gehören seit Uni-Tagen diversen Studentenverbindungen an. Unter denen, die Hitler töten wollen, sind einige prominente Corpsstudenten. Die größere Zahl der Opfer kommt indes aus religiös orientierten Verbindungen.

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  • Ein Professor jüdischen Glaubens wird von einem Deutschen wüst geschlagen und beleidigt. Die Polizei, herbeigerufen, überwältigt und fesselt das jüdische Opfer. Das hätte 1938 geschehen können, horribile dictu. Aber es ist 2018 geschehen. Mitten in Bonn, kaum einen Steinwurf von der Universität entfernt. Und die zuständige Polizeipräsidentin, Ursula Brohl-Sowa, ist noch im Amt. Unvorstellbar!

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  • 14. Mai – Geburtstag! Grund zum Feiern, denn seit siebzig Jahren gibt es einen unabhängigen Staat Israel. Wie dankbar wir Gott sein können, dass es Israel gibt, versteht sich mit Blick auf die Geschichte von selbst. Wie dankbar wir aber dem Staat Israel sein dürfen, ist ebenfalls mit einfachen Bildern zu umschreiben. Ein bunter Strauß von Gedanken zum runden Jubiläum.

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  • Nicht Münster hat das Terrorproblem! Berlin, 19. Dezember 2016: Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Der Täter, IS-Terrorist Anis Amri, wurde gestellt und erschossen. Berlin, 8. April 2018: Amris muslimische Terror-Kumpane wollten seinen Tod blutig rächen. Eine Art von Rache, die der hiesige Kulturkreis bisher nicht kannte, ist offenkundig das Motiv.

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