Man hat versucht, mich bürgerlich zu vernichten. Thilo Sarrazin

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Er arbeitet auch journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD), „Die Welt“, „Cicero“ und „Focus“; die „Börse am Sonntag“ leitete er über fünf Jahre lang als Chefredakteur. Der promovierte Historiker, der auch Mitglied des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem ist, leitet einen Arbeitskreis für Studentengeschichte, er legt laufend Bücher zu historischen Themen vor, darunter ist eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 04.11.2018

Kolumne

  • Pittsburgh ist das neue, schreckliche Synonym für den Hass auf Juden, der nach wie vor eine weltweite, tödliche Gefahr darstellt. Heute stehen Entsetzen, Trauer und die Sorge um die Opfer ganz im Mittelpunkt. Morgen wird das gesellschaftliche Klima in den USA in der Ära Trump Gegenstand der Diskussion sein. Doch auch hierzulande droht die Gefahr. Und sie wird stärker.

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  • Zweimal Tilman Nagel! Sein wegweisendes Werk „Was ist der Islam?“, jüngst vorgelegt, ist zu Rate zu ziehen, wann immer Fragen zu dieser Religion aufkommen. In einer vielbeachteten Rezension des neuen Sarrazin-Buches „Feindliche Übernahme“ hat Nagel sodann seine überragenden Kenntnisse erneut unter Beweis gestellt. Und er hat damit zugleich die Kernthesen seines eigenen Werkes untermauert.

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  • Geht es um ein Haus? Ja, auch, zuerst aber geht es um Menschen. Um Schicksale, die berühren. Der Fichtenhof war, und das ist die wirklich wichtige Erkenntnis, ein wichtiger Treffpunkt des Widerstands gegen Hitler. Den Forschungen von Heinrich Lohmann ist zu verdanken, dass dies nun wieder bekannt wird. Wäre es übertrieben, den Fichtenhof als ein „kleines Kreisau in Norddeutschland“ zu bezeichnen?

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  • 20. Juli 1944. Das Stauffenberg-Attentat macht den Widerstand gegen Hitler schlagartig offenbar, unbarmherzig lässt Roland Freisler hinrichten. Kaum bekannt: Etliche Widerstandskämpfer gehören seit Uni-Tagen diversen Studentenverbindungen an. Unter denen, die Hitler töten wollen, sind einige prominente Corpsstudenten. Die größere Zahl der Opfer kommt indes aus religiös orientierten Verbindungen.

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  • Ein Professor jüdischen Glaubens wird von einem Deutschen wüst geschlagen und beleidigt. Die Polizei, herbeigerufen, überwältigt und fesselt das jüdische Opfer. Das hätte 1938 geschehen können, horribile dictu. Aber es ist 2018 geschehen. Mitten in Bonn, kaum einen Steinwurf von der Universität entfernt. Und die zuständige Polizeipräsidentin, Ursula Brohl-Sowa, ist noch im Amt. Unvorstellbar!

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  • 14. Mai – Geburtstag! Grund zum Feiern, denn seit siebzig Jahren gibt es einen unabhängigen Staat Israel. Wie dankbar wir Gott sein können, dass es Israel gibt, versteht sich mit Blick auf die Geschichte von selbst. Wie dankbar wir aber dem Staat Israel sein dürfen, ist ebenfalls mit einfachen Bildern zu umschreiben. Ein bunter Strauß von Gedanken zum runden Jubiläum.

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