An einigen Stellen sind die Löhne inzwischen sittenwidrig. Franz Müntefering

Sebastian Sigler

Sebastian Sigler

Der Journalist leitet die Redaktion der „BÖRSE am Sonntag“ und weiterer Online-Medien in der Weimer Media Group. Sigler studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bielefeld, München und Köln. Seit seiner Zeit als Student arbeitet er journalistisch; einige wichtige Stationen sind das ZDF, „Report aus München“ (ARD) sowie Sat.1, ARD aktuell und „Die Welt“. Für „Cicero“, „Focus“ und „Focus Money“ war er als Autor tätig. Er hat mehrere Bücher zu historischen Themen vorgelegt, zuletzt eine Reihe von Studien zum Widerstand im Dritten Reich.

Zuletzt aktualisiert am 24.05.2018

Kolumne

  • 20. Juli 1944. Das Stauffenberg-Attentat macht den Widerstand gegen Hitler schlagartig offenbar, unbarmherzig lässt Roland Freisler alsbald hinrichten. Wenig bekannt: eine große Anzahl der Widerstandskämpfer gehört Studentenverbindungen an. Unter denen, die Hitler töten wollen, sind einige prominente Corpsstudenten. Die größere Zahl der Opfer kommt indes aus religiös verfassten Verbindungen.

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  • 14. Mai – Geburtstag! Grund zum Feiern, denn seit siebzig Jahren gibt es einen unabhängigen Staat Israel. Wie dankbar wir Gott sein können, dass es Israel gibt, versteht sich mit Blick auf die Geschichte von selbst. Wie dankbar wir aber dem Staat Israel sein dürfen, ist ebenfalls mit einfachen Bildern zu umschreiben. Ein bunter Strauß von Gedanken zum runden Jubiläum.

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  • Nicht Münster hat das Terrorproblem! Berlin, 19. Dezember 2016: Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Der Täter, IS-Terrorist Anis Amri, wurde gestellt und erschossen. Berlin, 8. April 2018: Amris muslimische Terror-Kumpane wollten seinen Tod blutig rächen. Eine Art von Rache, die der hiesige Kulturkreis bisher nicht kannte, ist offenkundig das Motiv.

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  • Horst Seehofer hat Recht! Aber wenn der Islam nicht zu uns gehört, muss umgehend dieses „uns“ definiert werden. Es geht hier nicht um eine gegenwärtige, momentane Gesellschaft, sondern um eine seit dem 10. Jahrhundert gewachsene Nation in christlich-jüdischer Tradition. Wer das erkennen will, sollte zunächst die eigenen Wurzeln respektieren und wertschätzen.

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