Kabel-Gate

von Sandro Gaycken23.01.2011Außenpolitik

So richtig es ist, übertriebener Panik vor Cyberattacken Einhalt zu gebieten, so wichtig ist dennoch ein Wort der Warnung. Anders als behauptet sind Hackerangriffe durchaus dazu geeignet, massiven Schaden anzurichten. Sie können anonym durchgeführt werden und gefährden nicht zwangsläufig eigene Server.

Myriam Dunn hat in ihrem Beitrag auf eine wichtige Begleiterscheinung des Cyberwar hingewiesen: Cyberangst“ als übertriebene Panik vor Cyberattacken und ihren Folgen. Die Thematisierung als solche ist richtig und verdienstvoll. Jedoch verweigert die Autorin in ihrer Absage an die Angst auch den Sabotageangriffen auf Industrie und kritische Infrastrukturen den Status einer realen Bedrohung. Das muss verwundern, denn an diesen Stellen kann Cyberwar hoch effizient sein.

Dunns Argumente sind nicht tragfähig

Warum also stuft Dunn diese Variante als

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