Das Netz führt nicht zu mehr Demokratie, sondern zu mehr Partizipation. Zeynep Tufekci

RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

RWI –  Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erforscht, was in der Wirtschaft warum und mit welchen Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft passiert. Das Themenspektrum des RWI reicht von Arbeitsmarkt, Migration und Bildung über Gesundheit und Wachstum, Konjunktur, Öffentliche Finanzen bis hin zu Umwelt und Ressourcen, Klima und Entwicklung sowie Nachhaltigkeit und Governance. Das Forschungsdatenzentrum Ruhr am RWI stellt Wissenschaftlern aktuelle Zahlen und exklusive Datensätze zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am 16.05.2019

Debatte

Rankings setzen falsche Anreize für die Lokalpolitik

Im April 2019 wurde eine Studie aus dem Mai 2018 als Unstatistik virulent: Wie u.a. die WAZ berichtet, weigern sich mehrere Oberbürgermeister und Landräte des Ruhrgebiets, an zwei vom ZDF geplanten Ranglisten, dem „Familienatlas“ und dem „Seniorenatlas“, teilzunehmen.

Debatte

Kein einziger Mensch stirbt an Feinstaub

Schweine sind gefährlicher als Diesel-Autos: Rund 50.000 Menschen sterben vorzeitig Jahr für Jahr in Deutschland an den Emissionen der Landwirtschaft (insbesondere der Massentierhaltung) errechnet das Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie.

Debatte

Von 13 Personen mit positivem HIV-Test ist nur eine infiziert

HIV-Schnelltests können sinnvoll sein. Zum verantwortungsvollen Umgang mit ihnen gehört aber, den Menschen verständlich zu erklären, was ein positives Testergebnis wirklich bedeutet. Denn: Von 13 Personen mit positivem HIV-Test ist nur eine infiziert.

Debatte

Die sogenannte „schwarze Null“

Die Unstatistik des Monats November 2018 ist die vielzitierte „schwarze Null“, mit der Bundesfinanzminister Scholz seinen Haushaltsentwurf 2019 abschließt. Über sie berichteten beispielsweise die „Deutsche Welle“ und tagesschau.de. Gemeint ist damit, dass sich Einnahmen und Ausgaben ausgleichen und keine Schulden aufgenommen werden.

Debatte

Monatlich mehr als 350.000 unnötige Personenkontrollen durch Fehlalarme

Die Unstatistik des Monats Oktober ist die Pressemitteilung des Innenministeriums über das „erfolgreiche“ Projekt zur automatischen Gesichtserkennung mit einer Trefferrate von über 80% und Falsch-Alarm-Rate von unter 0,1%

Debatte

Konfusion bei Pro und Kontra Sommer- und Winterzeit

Die Unstatistik des Septembers 2018 ist die Zahl 80%. So viele EU-Bürger wünschen sich angeblich das Ende der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und zurück. So das Ergebnis einer Online-Umfrage der EU-Kommission. Es ist mit dafür verantwortlich, dass die Zeitumstellung in der EU abgeschafft werden soll, wie beispielsweise tagesschau.de unter dem Titel „2019 zum letzten Mal“ berichtete.

Debatte

0,5 Prozent erhöhtes Gesundheits-Risiko bei einem Drink pro Tag

Die Unstatistik des Monats August ist eine Analyse der Fachzeitschrift „Lancet“ von 83 Studien mit insgesamt etwa 600.000 Menschen über die Auswirkung von Alkohol. Ein Ergebnis dieser Studie wurde in den Medien, unter anderem im Deutschlandfunk und bei stern.de, besonders hervorgehoben.

Debatte

Kaputter Mietmarkt?

Die Unstatistik des Monats Juli stammt von der Süddeutschen Zeitung. Unter der Überschrift „Deutschlands Mietmarkt ist kaputt“ beklagt das Blatt in seiner Ausgabe vom 16. Juli das nach ihrer Meinung unsozial hohe Niveau der Mieten in vielen deutschen Großstädten.

Debatte

Trumpeske Statistik?

Der amerikanische Präsident Donald Trump twitterte, dass infolge der Zuwanderung die Kriminalität in Deutschland um zehn Prozent gestiegen sei: Eine Falschmeldung, wie das RWI-Leipniz Institut für Wirtschatsforschung belegt. Dennoch greifen Medien die falsche Statistik auf und verbreiten sie weiter - so auch die Münchner Merkur.

Debatte

Diesel, Stickstoff und 6.000 Tote

Die Stickstoff-Debatte läuft einseitig und mit Gedächtnisverlust: Früher haben wir uns um CO2 und das Ozonloch gesorgt und deswegen den Diesel gepriesen; heute sorgen wir uns um NOx und preisen das Elektroauto.

meistgelesen / meistkommentiert