Mit Superlativen sollten wir zurückhaltender umgehen. Klaus Töpfer

Rolf Bergmeier

Rolf Bergmeier

Rolf Bergmeier, Jahrgang 1940, Studium der Alten Geschichte und Philosophie an der Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsschwerpunkt: Grundlagen der abendländischen Kultur. Wesen, Bedeutung und Wechselbeziehungen der antiken, islam- arabischen und christlichen Kultur beim Übergang von der Antike ins Mittelalter.

Zuletzt aktualisiert am 11.05.2018

Debatte

Macrons „wirkliche“ Europa-Armee

Nun also soll Europa eine eigene Armee bekommen, eine "wahre europäische Armee", wie der umtriebige französische Staatspräsident Frédéric Macron Anfang November 2018 in einem Radio-Interview meint: „Wir brauchen ein Europa, das sich selbst verteidigen kann, ohne sich völlig auf die USA zu verlassen“, schreibt Rolf Bergmeier.

Debatte

Was die AfD stark macht

Seitenlang richtet die schreibende Zunft AfD-Wähler hin. EKD und „Kulturschaffende“ überbieten sich in Abscheu vor „rechten Gesinnungen“. Und alle Parteien sind sich einig: Nie mit der AfD. Noch nicht einmal sprechen will man mit ihr. Sehenden Auges treiben sie die Demokratie in die Unregierbarkeit: Ein Drittel Nichtwähler, ein Drittel AfD-Wähler, den Rest teilen sich vier oder fünf Überbleibsel.

Debatte

Die Hetze der Bundesregierung

Wer über die Vorfälle in Chemnitz urteilen will, muss die Vorgeschichte kennen. 2017 war in Chemnitz das Volksfest mit etwa 250.000 Besuchern abgebrochen worden, weil sich etwa 500 Personen mit „arabisch-maghrebinischer Provenienz“ vor einer Tribune versammelt hatten und der Veranstalter eine gewaltsame Eskalation befürchtete. Über diese Vorfälle müsse berichtet werden, befindet Rolf Bergmeier.

Debatte

Berlin schaut zu. Über die Inhumanität beim Sterben

Entscheidungen der Gerichte sind zu akzeptieren, hat die Kanzlerin gerade zum umstrittenen Abschiebefall Sami A. gesagt. Die Bundesjustizministerin ließ ähnliches verlauten. Aber Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eigene Vorstellungen vom Rechtsstaat. Ein Beitrag von Rolf Bergmeier.

Debatte

Was die Asyldebatte in Misskredit bringt

Man wüßte gerne, wie “Aktion Deutschland Hilft” dazu steht, dass Millionen verarmter Deutscher auf die Hilfe von „Tafeln“ angewiesen sind, während gleichzeitig Bund, Länder und Kommunen rund 40-50 Milliarden Euro/ Jahr für Immigranten ausgeben, meint Rolf Bergeier.

Debatte

Einer „europäischen Lösung” ist man so fern wie vor dem Gipfel

Die EU-Staaten haben sich bei ihrem Asyl-Gipfel in Brüssel darauf geeinigt, in der EU geschlossene Aufnahmelager für gerettete Bootsflüchtlinge einzurichten, also auf eine Variante der von Horst Seehofer geforderten „Ankerzentren“. Diese sollen in Ländern entstehen, die sich freiwillig dazu bereit erklären. Aber funktioniert das, fragt unser Autor Rolf Bergmeier?

Debatte

Die Überforderte: Angela Merkel

Im neuen Streit über Zurückweisungen von Flüchtlingen an der deutschen Grenze beharrt Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf, das Thema der illegalen Migration müsse europaweit geregelt werden. Sie fordert eine „nachhaltige“ Lösung, ohne auch nur in Ansätzen erkennen zu lassen, wie sie sich „Nachhaltigkeit“ und Realisierbarkeit vorstellt. Aber: Eine „europäische Lösung“ ist ein Luftschloss.

Debatte

Wie in aller Welt kann man Karl zum „Vater Europas“ machen?

Heute, am 10 Mai 2018, knallen in Aachen die Sektkorken. Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron, Staatspräsident von Frankreich, wird mit dem Karlspreis geehrt. Vorbild ist Kaiser Karl I., genannt der „Große“, „Vater Europas“.

Debatte

Europas Kultur gründet im klassischen Athen und Rom

Die abendländische „Leitkultur“ ist eine Kultur der Humanität. Sie ist eine Hochkultur, entstanden in einem zweitausend Jahre währenden Prozess. Andere Kulturen können sie ergänzen, aber nicht ersetzen. Wird sie mit unterlegenen Kulturen vermischt, verliert sie Höhe, Glanz und Ausstrahlung.

meistgelesen / meistkommentiert