Show must go on

von Richard Schütze14.10.2012Außenpolitik

Die EU hat ihren Moment im Rampenlicht verdient. Dennoch muss sie sich auf ihre Rolle besinnen, um auch außerhalb ihrer Grenzen zu wirken.

Dieser Preis ist heiß – begehrt, gemeint und gestiftet. Der Friedensnobelpreis wird als Signal der Ermutigung für Veränderungsbereitschaft, als Dank für einen hohen und mitunter lebensgefährlichen Einsatz und zur Unterstützung bei einem Sprung über den eigenen Schatten sowie als Würdigung einer Lebensleistung verliehen. Zu den Preisträgern zählten neben anderen 1964 der 1968 ermordete Martin Luther King, 1978 der 1981 ermordete ägyptische Präsident Anwar as-Sadat und sein israelischer Kontrahent Menachem Begin, 1990 der damalige Sowjetführer Michail Gorbatschow, 1994 der 1995 ermordete israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin und 1979 Mutter Teresa. Immer wieder wurden aber auch Organisationen ausgezeichnet wie 1963 zum dritten Mal das Rote Kreuz, 1965 UNICEF, 1969 die Internationale Arbeitsorganisation, 1977 Amnesty International, 1988 die Friedenstruppen der Vereinten Nationen, 1999 Ärzte ohne Grenzen, 2001 die UNO und nun 2012 die Europäische Union

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Dann mach doch die Bluse zu!

Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

Diktatur des Feminismus

Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte. Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.

Rette sich, wer kann

Peter Singer glaubt, im Namen der Ethik die Grenzen des Menschseins neu definieren zu können. Er irrt gewaltig. Wer Grundrechte für Affen fordert und gleichzeitig die Tötung von Neugeborenen verteidigt, ist vor allem eins: verwirrt.

Männer, die auf Busen starren

Wer Sexismus noch nie erlebt hat, kann ihn auch nicht verstehen. Weiße Hetero-Kerle haben leicht reden.

Der Jude war’s

In Berlin wird ein Rabbiner brutal verprügelt, weil er Jude ist. Indes werfen Experten schon die Frage nach dem Warum? auf, die zielsicher zum Juden anstatt zum Antisemiten führt.

Amerika und die deutsche Seelenhygiene

Deutschland kämpft gerne für Toleranz und gegen Hass. Es sei denn, es geht um Amerika. Da macht jeder zweite Deutsche eine Ausnahme und suhlt sich in Amiphobie.

Mobile Sliding Menu