Sie fahnden nach Busen & Po

von Rainer Zitelmann30.03.2017Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

„Familienministerum soll App der Pinkstinks fördern“, so meldet die FAZ. Ihr Ziel: Sie wollen „sexistische Werbung skandalisieren“. Bürger sollen mit dem Smartphone auf Fahndung nach Busen, Po & Waschbrettbauch in der Werbung gehen. Und das soll jetzt mit Steuergeldern gefördert werden.

„Familienministerum soll App der Pinkstinks fördern“, so meldet die FAZ. Ihr Ziel: Sie wollen „sexistische Werbung skandalisieren“. Bürger sollen mit dem Smartphone auf Fahndung nach Busen, Po & Waschbrettbauch in der Werbung gehen. Und das soll jetzt mit Steuergeldern gefördert werden.

„Pinkstinks ist organisierter Stunk“

Auf der Website der nunmehr staatlich geförderten Initiative lesen wir: „Pinkstinks ist eine junge Protestorganisation, die gegen Produkte, Werbe- und Medieninhalte agiert, die Kindern eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen. Die „Pinkifizierung“ trifft Mädchen und Jungen gleichermaßen – wir wirken diesem Trend entgegen. Mit Theaterarbeit an Schulen, Vorträgen, Kampagnen gegen Germany’s next Topmodel und sexistischer Werbung sowie durch Gespräche mit der Politik. Pinkstinks ist organisierter Stunk gegen Gender-Marketing und Sexismus in der Werbung. Unsere Kampagnen richten sich an Eltern, Lehrende und Menschen, denen es stinkt, dass Kindern durch die Wirtschaft starre Geschlechterrollen vorgegeben werden.“

Verbotswahn von Maas

Eigentlich wollte Justizminister Maas mit einem neuen Gesetz „sexistische Werbung“ verbieten, so wie das beispielsweise in islamischen Staaten schon üblich ist. Ich hatte darüber bereits im April “berichtet”:http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8498560-heiko-maas-justizminister-maas-schoene-frauen-verbieten

Doch der Verbotswahn von Maas richtet sich inzwischen gegen „Fake News“ in sozialen Netzwerken. Der Justizminister hat einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Hate Speech und Fake News vorbereitet, den die renommierte Journalistenvereinigung „Reporter ohne Grenzen“ als Vorlage für Diktatoren auf der ganzen Welt kritisiert: „Mit diesem Gesetzesentwurf wirft der Bundesjustizminister einen zentralen Wert unseres Rechtsstaats über Bord: dass die Presse- und Meinungsfreiheit nur beschnitten werden darf, wenn unabhängige Gerichte zum Entschluss kommen, dass eine Äußerung nicht mit den allgemeinen Gesetzen vereinbar ist… Facebook und andere soziale Netzwerke dürfen nicht zum Hüter über die Meinungsfreiheit werden. Dass ausgerechnet der Justizminister diese private Rechtsdurchsetzung in Gesetzesform gießen will, ist beschämend.“

Smartphone-Jagd auf nackte Busen

Was per Gesetz zunächst nicht durchzubekommen ist, soll jetzt an private Anti-Sex-Fahnder delegiert werden. Das Bundesfamilienministerum, so die FAZ, habe bestätigt, dass „Pinkstinks“ ein „Monitoringverfahren inklusive Medienbausteinen entwicklen“ solle. Nach Angaben von Pinkstinks habe das Ministerium zunächst eine Förderung von 40.000 Euro zugesagt. Ziel der Förderung: Die Bevölkerung soll dazu gebracht werden, überall mit dem Handy auf Anti-Sexfahndung zu gehen, also Fotos von Werbung mit nacktem Busen, Po, Waschbrettbauch usw. zu schießen, um diese zu melden, damit die Aktivist*innen von „Pinkstinks“ dann dagegen vorgehen können. Konsequent wäre es ja, alle schönen Frauen und Männer in der Werbung zu „skandalisieren“. Denn wer will garantieren, dass man/frau beim Anblick einer schönen Frau/eines schönen Mannes nicht erotische Gedanken bekommt?

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