Krawalle in Frankfurt: Die Gewaltspirale ist noch lange nicht erreicht | The European

Die Krawalle von Frankfurt werden keine Einzelfälle bleiben

Rainer Wendt20.07.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Erst Stuttgart, nun Frankfurt/Main. In Deutschland etabliert sich eine neue Krawallkultur. Immer wieder sind es gewaltbereite Migranten, die in den offenen Kampf gegen die Polizei ziehen. Wie Rainer Wendt betont, sind Rassismusvorwürfe gegen die Polizisten dabei wenig hilfreich, denn diese verstärken nur das Aggressionspotential gegen die Ordnungskräfte. Und Frankfurt wird kein Einzelfall bleiben, die Gewalt wird bald auf der Tagesordnung stehen.

Nur für redaktionelle Verwendung, picture alliance/dpa | Sebastian Kramer

Es ist eine brandgefährliche Mischung aus wohlstandsverwahrlosten Krawallmachern, Integrationsverweigeren und anderem gewaltbereiten Klientel, das die Polizei auch in Zukunft in Atem halten wird. Wenn weite Teile der Politik die Polizei dann noch mit Rassimusvorwürfen überzieht und ihr auf diese Weise in den Rücken fällt, heizt dies die Stimmung zusätzlich an. Nichts dvon darf uns überraschen, das Ende der Gewaltspirale ist noch nicht erreicht.

Niemand darf überrascht sein, denn diese Entwicklung war vorhersehbar, sie ist auch vielfach beschrieben worden. Die Kombination der verschiedenen Klientel wird weiterhin ihr Unwesen treiben.

Auch wenn der Stadt Frankfurt am Main dafür zu danken ist, dass sie unverzüglich gemeinsam mit der Polizei nach Konzepten sucht, um der Gewalt zu begegnen, werden Betretungsverbote oder “Zapfenstreich” wohl kaum ausreichen.

Wie so oft, werden die kurze Festnahme und Personalienfeststellung durch die Polizei alles sein, was “die volle Härte des Rechtsstaates” zu bieten hat. So wird es schlimmer, Tag für Tag.

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