Die Migrationspolitik setzt sich fort - Die Gewalt eskaliert | The European

Wer mehr Polizei fordert, wird als Hetzer und Rechtspopulist beschimpft

Rainer Wendt28.07.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Mehr Polizeikräfte wünscht sich der Oberbürgermeister von Saarlouis, um die Jugendbanden in den Griff zu bekommen. Das lässt aufhorchen, passt es doch so gar nicht ins Bild vom immer sicher werdenden Deutschland. Von den unzähligen Straftaten die in der fraglichen Nacht begangen wurden, dürften es nur wenige in die Polizeistatistik schaffen. Wer erstattet schon Anzeige, wenn er feststellen muss, dass sich Polizeikräfe zurückziehen müssen? Wer rechnet schon mit wirksamer Strafverfolgung, wenn nicht einmal Lagebewältigung funktioniert?, schreibt Rainer Wendt auf Facebook.

Police raid at night and you are under arrest concept. Silhouette of handcuffs with police car on backside. Image with the flashing red and blue police lights at foggy background. Slider shot, Shutterstock

Mehr Polizeikräfte “ganz schnell” funktioniert übrigens nicht, das dürfte auch der Oberbürgermeister wissen. Polizistinnen und Polizisten wachsen nicht auf Bäumen und die stehen auch nicht im Regal, die muss man suchen, auswählen, ausbilden und vor allem auch einstellen. Das dauert eben etwas, sorry.

Der Hinweis auf die Zusammensetzung der Jugendbanden, nämlich vor allem Migrationshintergrund, darf straflos nur von einem SPD-Politiker kommen. Man stelle sich vor, ich hätte es geschrieben, man hätte mich längst als üblen Rechtspopulisten und Nazi gebrandmarkt und aus der Stadt gejagt.

Dass es (zunächst) in den Städten zu solchen Erscheinungen kommen würde, ist vielfach vorhergesagt worden. Es wird übrigens nicht dabei bleiben, sondern sich rasch zum flächendeckenden Phänomen entwickeln (nur damit niemand sagen kann, es hätte niemand vorhersagen können). Ich selbst habe darüber geschrieben und bin übel als Hetzer und Rechtspopulist beschimpft worden. Jetzt sind es zunehmend Hilferufe aus Innenstädten, Einkaufszentren, Schulen, Freibädern, die eigentlich aufhorchen lassen müssten. Tun sie aber nicht, die Regierung ist mit anderen Dingen beschäftigt, die Migrationspolitik setzt sich fort, nach dem Motto: Was interessiert uns die Lebenswirklichkeit vor Ort, das soll die Polizei erledigen!

Vielleicht könnte dem Oberbürgermeister schnell geholfen werden. Er müsste dazu die Krawalle als Ergebnis der Hitzewelle identifizieren, die ja bekanntlich Zeichen des Klimawandels ist und mit höheren Steuern bekämpft werden kann. Und mit den dann eingenommenen Geldern könnten Programme gegen Rechts finanziert werden. Dann schließt sich der Kreislauf wieder.

Okay, das Problem bleibt ungelöst, aber im modernen Deutschland interessiert das niemanden. Also Kopf hoch, lieber Oberbürgermeister, Du wirst das schaffen!

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