Wir müssen endlich unsere Außengrenzen schützen

Rainer Wendt13.03.2019Europa, Medien, Politik

Sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Emmanuel Macron betonen die Notwendigkeit des lückenlosen Schutzes der europäischen Außengrenzen. Das war auch vor 20 Jahren schon richtig, passiert ist nichts, außer völlig unzureichender Maßnahmen einzelner EU-Mitgliedsländer, schreibt Rainer Wendt auf Facebook.

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Ich kann mich gut an politische Diskussionen vor vielen Jahren erinnern, wer darauf aufmerksam machte, dass notwendige Schutzmaßnahmen eingerichtet werden müssten, bevor man auf stationäre Grenzkontrollen verzichtet, wurde als „Europafeind“ und „Fortschrittsverweigerer“ angetan.

So lange dieser Außengrenzschutz nicht funktioniert und es wird vermutlich noch etliche Jahre so sein, darf unsere nationale Grenze nicht länger ungeschützt sein. Um diese Frage drückt sich unsere Politik immer noch herum.

„Wir müssen, wir brauchen, wir wollen, wir fordern“, das wollen die Menschen nicht länger hören.

Im Moment kommen täglich mehr Menschen nahezu unkontrolliert in unser Land, als in einer Woche abgeschoben werden. Das ist organisierter Kontrollverlust durch verantwortungslosen Kontrollverzicht.
Keiner der großen „Europa-Pläne“ gibt auf dieses Problem eine zufriedenstellende Antwort. Oder sollen tatsächlich die Einmauerung unserer Innenstädte zum Schutz vor Terroranschlägen, schwer bewaffnete Polizeikräfte vor jedem Kinderkarussell oder der weitere Verfall rechtsstaatlicher Instrumente und Strukturen ernsthaft unsere Zukunft sein?

Quelle: Facebook

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