Die Schläger von Amberg werden bald wieder in Freiheit sein

von Rainer Wendt17.01.2019Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Die Schläger von Amberg werden bald wieder in Freiheit sein. Und zwar in Deutschland. Und vermutlich werden sie auch wieder neue Straftaten begehen, auch das in Deutschland. Abschieben kann man sie ohnehin nicht, darauf hatte Bayerns Innenminister schon früh hingewiesen.

Viele Illusionen hatte ich von Anfang an nicht, seien wir ehrlich, wir kennen doch die Abläufe. Der Weg zurück zur Tagesordnung ist schon vorgezeichnet, schon Franz-Josef Strauß hatte ihn beschrieben: Nach einer kurzen Phase der Empörung folgt die Mahnung zur Besonnenheit und dann rasch die Normalität der üblichen Abläufe.

Die Schläger von Amberg werden bald wieder in Freiheit sein. Und zwar in Deutschland. Und vermutlich werden sie auch wieder neue Straftaten begehen, auch das in Deutschland. Abschieben kann man sie ohnehin nicht, darauf hatte Bayerns Innenminister schon früh hingewiesen. Und es würde auch nicht viel Sinn machen, denn sie wären vermutlich rasch wieder hier und mit der Unterstützung zahlreicher „Helfer“ in neuen Verfahren, einschließlich jahrelangen Aufenthalts und aller Leistungen, die dazugehörigen.

Mich würde interessieren, wo eigentlich zur Tatzeit die Betreuungskräfte des „unbegleiteten Minderjährigen“ waren. Wie so oft wird aber auch diese Frage wohl unbeantwortet bleiben.

Und so wird am Ende die „volle Härte des Rechtsstaates“ stehen, Verlegung in eine andere Einrichtung, Teilnahme an einem „Anti-Gewalt-Training“ und vielleicht noch ein paar Trainingseinheiten in einer Kampfsportarena, zur besseren Integration.

Die richtigen Forderungen aus der CSU werden wohl wieder auf dem Altar der GroKo geopfert werden. Die SPD hat sofort klargemacht, dass mit ihr keine Änderungen möglich sein werden. Und wer weiter darauf beharrt, wird als „rechter Hetzer“ am Pranger stehen.

Vergessen wir also den „Vorfall“ in Amberg, bereiten wir uns auf Karneval vor. Wir haben es ja nun schon oft genug eingeübt.

Quelle: Rainer Wendt Facebook

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