Sicherheit ist keine Sache der Polizei allein

von Rainer Wendt29.05.2017Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Medien

Die Kommunen haben Anspruch darauf, dass vor allem dort der Staat mit Polizei und Ordnungsbehörden Präsenz zeigt, wo sich Angsträume entwickelt haben und Clans ganze Viertel für sich beanspruchen. NRW wird eine stärkere Rolle in der bundesweiten Sicherheitsdebatte einnehmen, endlich.

Die Innere Sicherheit wird auch bei der Bundestagswahl Topthema sein. Die Menschen in Deutschland sind aufgewühlt und verunsichert, sie verlangen Antworten, Strategien und konkretes Handeln der Politik. Wer an dieser Stelle Kompetenz vorzuweisen hat, wird im September die Nase vorn haben.

Die kommenden vier Monate werden bis zur Wahl werden zu kurz sein, um das Sicherheitspolitiker Ruder herumzuwerfen und den Menschen an Rhein und Ruhr alle Sorgen zu nehmen. Aber sie sind zu lang, um nichts zu tun.

Mit großer Erwartung blickt die Polizei darauf, wer das Innenministerium führen wird. Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das weitgehend zerschlagene Vertrauen in die politische Führung der Polizei wiederherstellt. Die Beschäftigten wollen sicher sein, dass der oder die Neue

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