Post-Privacy bedeutet, sich nackt zu machen. Christian Heller

Philip Zimbardo

Philip Zimbardo

Das “Stanford Prison Experiment” machte ihn 1968 weltberühmt – und förderte aufschlussreiche Erkenntnisse über das menschliche Gewaltverhalten zutage. Zimbardo nahm daher auch einen der Angeklagten der Guantanamo-Affäre in Schutz. Seine Begründung: Nur wenige könnten der “Gefängnisatmosphäre” widerstehen. Dem Angeklagten “Chip” Frederick half dies freilich nicht – er wurde zur Höchststrafe verurteilt. Philip George Zimbardo, 1933 in New York City geboren, promovierte im Jahr 1959 in Yale und lehrte viele Jahre an der Stanford University. Mittlerweile ist er emeritiert.

Zuletzt aktualisiert am 19.08.2010

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