Mit der CDU kann es weder mit rechts noch mit links eine Zusammenarbeit geben

Paul Ziemiak18.02.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Zur aktuellen Situation in Thüringen habe ich vergangene Woche im Deutschen Bundestag gesprochen. Ich habe nochmals klar gemacht, dass es für die CDU weder mit rechts noch mit links eine Zusammenarbeit geben kann. Aus ganz unterschiedlichen Gründen lehnen wir dies ab. So lange ich politisch aktiv bin, werde ich alles dafür tun, dass sich rassistische und völkische Gedanken von Herrn Höcke und seinen Kameraden niemals in einer Regierung wiederfinden.

 

Rede im Deutschen Bundestag zur aktuellen Situation in Thüringen

Wochenrückblick 🗓Das war eine unglaublich herausfordernde Woche für die gesamte CDU. Ich habe großen Respekt vor #AKK|s Entscheidung. Sie hat in den letzten zwei Jahren unglaublich hart für unsere Partei gearbeitet und wird dies insbesondere auch als Bundesministerin der Verteidigung tun. In der jetzigen Situation geht es mir als Generalsekretär besonders um den Zusammenhalt und die Zukunft der Partei. Wir müssen nach vorne blicken. Die Menschen erwarten von uns Antworten auf die großen Fragen der Zeit. Zusammenhalt braucht es aber nicht nur in der CDU, sondern in der ganzen Gesellschaft. Erst das Land, dann die Partei und erst dann kommen die Interessen einzelner Personen. Die Ereignisse von Thüringen haben aber auch gezeigt, dass die politische Mitte unter großem Druck steht. Zur aktuellen Situation in Thüringen habe ich in dieser Woche im Deutschen Bundestag gesprochen. Ich habe nochmals klar gemacht, dass es für die CDU weder mit rechts noch mit links eine Zusammenarbeit geben kann. Aus ganz unterschiedlichen Gründen lehnen wir dies ab. So lange ich politisch aktiv bin, werde ich alles dafür tun, dass sich rassistische und völkische Gedanken von Herrn Höcke und seinen Kameraden niemals in einer Regierung wiederfinden. Hier findet Ihr nochmals meine Rede in voller Länge. Schaut rein! 👇

Gepostet von Paul Ziemiak am Sonntag, 16. Februar 2020

 

Das war eine unglaublich herausfordernde Woche für die gesamte CDU. Ich habe großen Respekt vor #AKK|s Entscheidung. Sie hat in den letzten zwei Jahren unglaublich hart für unsere Partei gearbeitet und wird dies insbesondere auch als Bundesministerin der Verteidigung tun.

In der jetzigen Situation geht es mir als Generalsekretär besonders um den Zusammenhalt und die Zukunft der Partei. Wir müssen nach vorne blicken. Die Menschen erwarten von uns Antworten auf die großen Fragen der Zeit.

Zusammenhalt braucht es aber nicht nur in der CDU, sondern in der ganzen Gesellschaft. Erst das Land, dann die Partei und erst dann kommen die Interessen einzelner Personen. Die Ereignisse von Thüringen haben aber auch gezeigt, dass die politische Mitte unter großem Druck steht.

Zur aktuellen Situation in Thüringen habe ich vergangene Woche im Deutschen Bundestag gesprochen. Ich habe nochmals klar gemacht, dass es für die CDU weder mit rechts noch mit links eine Zusammenarbeit geben kann. Aus ganz unterschiedlichen Gründen lehnen wir dies ab. So lange ich politisch aktiv bin, werde ich alles dafür tun, dass sich rassistische und völkische Gedanken von Herrn Höcke und seinen Kameraden niemals in einer Regierung wiederfinden.

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