Ein falscher Freund

von Paul Badde25.01.2010Gesellschaft & Kultur

Papst Benedikts Synagogen-Besuch war keine Provokation, sondern wohldurchdacht. Denn der umstrittenen Pius-Bruderschaft hat er zwar die Karfreitagsfürbitte gestattet, doch die richtet sich nicht etwa gegen den jüdischen Glauben, wie ein eiliger Übersetzer vielleicht glauben mag.

Ein fantastisches Ereignis” nannte Rabbi Jacob Neusner in New York den Besuch des Papstes in der römischen Synagoge. Aber ist Benedikt XVI. nicht auch der Mann, der die Aussöhnung mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. beharrlich weiterbetreibt? Gestattet er diesen Dunkelmännern nicht sogar weiterhin Karfreitag für Karfreitag, ihre schändliche Bitte um die Bekehrung der Juden zu wiederholen? Ja, so ist es. Ein kleiner Latein-Exkurs bietet Hilfe.”Orémus et pro pérfidis Judáeis: ut Deus et Dominus noster áuferat velámen de córdibus eórum; ut et ipsi agnóscant Jesum Christum, Dóminum nostrum” hieß das skandalöse Gebet bis 1962. Auf Deutsch: “Lasset uns auch beten für die ungläubigen Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf dass auch sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen.

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