Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit, aber nicht sogleich. Augustinus von Hippo

Paul Badde

Paul Badde

Der Journalist war bis zu seinem Ruhestand 2013 Rom- und Vatikan-Korrespondent der „Welt“ und ist Mitherausgeber der Monatszeitschrift „Vatican Magazin“. Der Papst-Experte hat nach dem Studium der Philosophie und Soziologie in Freiburg und der Geschichte und Politik in Frankfurt am Main zunächst als Gymnasiallehrer gearbeitet, dann als Redakteur für die Satirezeitschrift „Pardon“ und das „FAZ-Magazin“. Er ist Autor mehrerer Bücher.

Zuletzt aktualisiert am 15.03.2013

Debatte

Der Glaube ist kein Menü

Offene Streitfragen und kaum mehr eine gemeinsame Sprache – die höchste Priorität eines nächsten Konzils muss darin liegen, den Menschen den Zugang zu Gott wieder zu öffnen.

Debatte

Betrachtung mit den Zähnen

Es muss kein konzentriertes Miteinander-Reden sein. Der Small Talk mit Gott ist bereits die Spende des Kostbarsten, was wir haben: unserer Zeit.

Debatte

Fromms statt fromm

Warum ereifern wir uns über den päpstlichen Nebensatz zu Kondomen? Im entscheidenden Moment wird sich kaum jemand auf kirchliche Verbote berufen. Und auch die HIV-Problematik ist jetzt nicht vom Tisch gewischt. So allmächtig ist dann selbst der Papst nicht.

Debatte

Der Stoff, aus dem Wunder sind

Das legendäre Turiner Grabtuch ist echt und erzählt eindrucksvoll von den Leiden Jesu Christi. Dass es so wenige Bilder aus der damaligen Zeit gibt, liegt wohl daran, dass Gegenstände, die mit dem Tod in Berührung gekommen sind, das Widerlichste und Unreinste sind, was man sich in der Welt des Judentums vorstellen kann.

Debatte

Ein falscher Freund

Papst Benedikts Synagogen-Besuch war keine Provokation, sondern wohldurchdacht. Denn der umstrittenen Pius-Bruderschaft hat er zwar die Karfreitagsfürbitte gestattet, doch die richtet sich nicht etwa gegen den jüdischen Glauben, wie ein eiliger Übersetzer vielleicht glauben mag.

Debatte

Die letzte Krise kommt erst noch

Jerusalem ist die Hauptstadt zweier Völker. Sie zieht Christen, Juden und Araber magisch an. So schön die Stadt, so groß ihre kulturellen und religiösen Konflikte. Kurz: Jerusalem ist die letzte große Herausforderung an den Verstand und die Fantasie der Menschheit.

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