Bisher nährte sich der Facebook-Mythos noch vom Ursprungsleichtsinn einer Cocktailparty. Matthias Matussek

Oskar Lafontaine

Oskar  Lafontaine

Auch wenn er ebenfalls bei den Linken ist, so beliebt wie Gregor Gysi ist er nicht: Es fehlt ihm der Schalk im Nacken. Oskar Lafontaine ging 1999 im Streit mit Schröder von der SPD und gründete 2005 mit Gysi und anderen den größten Schrecken der Sozialdemokraten: Die Linke. Lafontaine war Ministerpräsident des Saarlands, 1990 Kanzlerkandidat und ist Finanzexperte. Der ehemalige Parteivorsitzende der Linken wurde 1943 in Saarlouis geboren. Das Amt des Fraktionsvorsitzenden gab er nach der Bundestagswahl 2009 ab.

Zuletzt aktualisiert am 25.03.2019

Debatte

„AfD-Sprech“ bei Sahra Wagenknecht ist absurd

Weil die AfD neoliberal ist, ist der Neoliberalismus nicht AfD-nah, sondern seit Jahrzehnten die herrschende Ideologie in den westlichen Industriestaaten. So wird wunderbar davon abgelenkt, dass die AfD sich in ihrer Steuer- und Sozialpolitik nahtlos in den neoliberalen Konsens der meisten Parteien und Medien einreiht.

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Donald Trump: Beenden Sie Ihre Rolle als Weltpolizei

Die USA „können nicht mehr Weltpolizist sein“, sagte Donald Trump. „Wir möchten nicht mehr von Ländern ausgenutzt werden, die uns und unser unglaubliches Militär nutzen, um sich zu schützen... Wir sind auf der ganzen Welt verteilt. Wir sind in Ländern, von denen die meisten Menschen noch nicht einmal gehört haben. Ehrlich gesagt, es ist lächerlich.“ Von Oskar Lafontaine.

Debatte

Pamela Anderson statt Angela Merkel

Dass der Protest der Gelbwesten auch ein Protest gegen die strukturelle Gewalt in unserer Gesellschaft ist, weiß die Filmschauspielerin Pamela Anderson, nicht aber Angela Merkel, meint zumindest Oskar Lafontaine.

Debatte

CDU: Sie merkelt weiter

Es ist gut, dass der Lobbyist der Finanzhaie, Friedrich Merz, nicht gewählt wurde. Seine „Agenda für die Fleißigen“ war kein Programm für die Vielen, die im Niedriglohnsektor schuften, am Bau, im Fleischerhandwerk, beim Spargelstechen, bei der Gebäudereinigung, als Paketzusteller, bei Amazon, usw, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Über Neokolonialismus und Beschäftigungs-Nationalismus

Wer, wie ich, dafür wirbt, den größeren Teil der Milliarden, die wir für Kriegsflüchtlinge bereitstellen, in den Lagern im Vorderen Orient und in Afrika auszugeben, wo Millionen am Rande der Existenz leben und hungern, ist ein Nationalist! Dazu nimmt Oskar Lafontaine Stellung.

Debatte

Hartz IV-Geschwafel

Jetzt wollen SPD und Grüne, die Hartz IV verbrochen haben, Hartz IV abschaffen, schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Die USA muss für kriegerische Verbrechen zahlen

"Die USA sind für die Folgen ihrer Politik verantwortlich und müssen den größten Teil der Milliarden übernehmen, die aufgebracht werden müssen, um den Menschen zu helfen, die vor diesen verbrecherischen Kriegen fliehen", schreibt Oskar Lafontaine.

Debatte

Angela Merkel - Die schwarze Witwe

Mit ihrem Mantra „Deutschland geht es gut“ redet sie sich ihre Bilanz schön und will das zunehmende Auseinanderfallen der Gesellschaft und ihre gravierenden Fehlentscheidungen nicht sehen, meint Oskar Lafontaine.

Debatte

Trump gefährdet den Weltfrieden

Jetzt will Trump auch den Vertrag zur Begrenzung der nuklearen Mittelstreckenraketen (INF) kündigen. Der Vertrag wurde 1987 geschlossen und verpflichtete die Vereinigten Staaten und die damalige UdSSR, keine Raketen mit der Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometer zu bauen.

Debatte

Diese Eigentumsordnung macht Demokratie unmöglich

Zur Zeit der Aufklärung hieß es noch, Eigentum ist das, was der Mensch sich selbst erarbeitet hat. Heute gehören die großen Vermögen denen, die oft keinen Finger krümmen und das übertragen bekommen, was viele Tausende erarbeitet haben, kritisiert Oskar Lafontaine.

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