Das korrupte Establishment der Demokraten wird von der Wallstreet finanziert

Oskar Lafontaine13.02.2020Europa, Gesellschaft & Kultur, Medien

Dass die USA von einer korrupten Oligarchie regiert werden, hat der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter schon 2015 festgestellt: „Eine Oligarchie, in der im Wesentlichen unbegrenzte politische Bestechlichkeit über die Präsidentschafts-Nominierungen oder die Präsidentschaftswahl entscheidet.“

Das zeigte sich wieder einmal bei den Präsidentschafts-Vorwahlen in Iowa. Plötzlich versagte die Auszählungs-Software, von der man sagt, dass sie von Bernies Konkurrenten Biden und Buttigieg mitfinanziert wurde. (Dazu hier die Hinweise des Tages auf den NachDenkSeiten: https://www.nachdenkseiten.de/?p=58245#h01 )

Das korrupte Establishment der Demokraten, in dem die Clintons immer noch zu viel Einfluss haben, wird von der Wallstreet finanziert. Wie bei den letzten Vorwahlen versucht es alles, um die Wahl von Bernie Sanders zu verhindern. Vergessen wir nicht: Es war Bill Clinton, der auf Betreiben der Wallstreet mit seiner Aufhebung des Trennbank-Gesetzes dafür sorgte, dass alle Banken und Sparkassen wilde Spekulationsgeschäfte machen können. Heute gilt für die verlogenen Clintonisten unter den Demokraten und ihre Geldgeber die Parole: Lieber Trump als Bernie Sanders.

Man kann nur hoffen, dass die US-Bevölkerung, vor allem die Jugend, dieses Spiel durchschaut und verhindert, dass wie beim letzten Mal Bernie Sanders mit seinem Programm für die Mehrheit des Volkes (ein Mindestlohn von 15 Dollar die Stunde, Gesundheitsversorgung für alle, kostenfreie Hochschulen,…) von den Marionetten des großen Geldes unter den Demokraten verhindert wird.

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